Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Baden-Württemberg knüpft Zustimmung zu Fiskalpakt an Bedingungen

    Baden-Württemberg knüpft Zustimmung zu Fiskalpakt an Bedingungen - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion15.03.12↻ 20.12.22

    Berlin - In der Diskussion über die Umsetzung des EU-Fiskalpakts in deutsches Recht knüpft nach den Bundestagsfraktionen von SPD und Grünen nun auch eine erste Landesregierung ihre Zustimmung an Zugeständnisse der schwarz-gelben Koalition. Der baden-württembergische Europaminister Peter Friedrich (SPD) sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe), die im Fiskalpakt vorgesehene Einführung nationaler Schuldenbremsen in insgesamt 25 EU-Staaten könne auch für Deutschland "massive Veränderungen" mit sich bringen. Bisher sähen die hiesigen Schuldenregeln vor, dass die Bundesländer von 2020 an in wirtschaftlich normalen Zeiten ohne neue Kredite auskommen müssten.

    "Wenn das jetzt schneller gehen muss, dann muss die Bundesregierung einen nationalen Konsolidierungspakt vorschlagen. Das heißt auch, dass der Bund aufhört, Schulden zu machen und die Länder mehr Steueranteile erhalten als bisher", betonte Friedrich. Die Forderungen des Ministers haben Gewicht, weil der Fiskalpakt von Bundestag und Bundesrat mit Zweidrittel-Mehrheit gebilligt werden muss. Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) sind deshalb gezwungen, auf SPD und Grüne zuzugehen. Deren Bundestagsfraktionen haben ihre Zustimmung bereits davon abhängig gemacht, dass in Europa eine Umsatzsteuer auf Finanzgeschäfte eingeführt wird. Die Länder hingegen hatten sich bisher in eher allgemeiner Form zum Fiskalpakt und zur parallel geplanten Errichtung des dauerhaften Euro-Rettungsschirms ESM geäußert und Mitsprache verlangt. Baden-Württemberg ist nun das erste Bundesland, das konkrete Forderungen stellt.

    Schäuble dürfte kaum gewillt sein, auf den Wunsch des Landes nach einem rascheren Verschuldungsverzicht des Bundes und einem höheren Länderanteil an den gesamtstaatlichen Steuererlösen einzugehen. Er hat selbst genug Schwierigkeiten, das konjunkturbereinigte Haushaltsdefizit bis 2016 auf beinahe Null zu drücken und den Schuldenstand gemessen an der Wirtschaftsleistung pro Jahr um einen Prozentpunkt zu reduzieren. [dts Nachrichtenagentur]

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelSPD will gegen Anti-Piraten-Einsätze an Land stimmen
    Nächster Artikel Koalition und Opposition streiten über Parlamentsrechte bei Euro-Rettung
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Zahl der Todesopfer nach Erdbeben in Kolumbien steigt weiter
    2 min
    Niedersachsen will "Kinderinfluencer" besser schützen
    2 min
    SPD-Politiker in NRW fordern neues Erscheinungsbild für Partei
    2 min
    Unionsfraktionsvize: Hitze und Dürre sind alarmierend
    2 min
    Entwicklungsministerin mahnt Umsetzung des Gaza-Friedensplans an
    2 min
    Bauernverband: Trockenheit führt zu erheblichen Ertragseinbußen
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Medizin+ stellt unabhängige Informationen zu den Themen Medizin und Gesundheit bereit. Wir folgen den Erkenntnissen der evidenzbasierten Medizin und erhalten keine Zahlungen von Pharmaunternehmen oder staatlichen Institutionen. Die bereitgestellten Informationen dürfen nicht für die Selbstdiagnose genutzt werden. Sie ersetzen nicht den Besuch beim Arzt.

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken