Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Bahn will für Sanierung viele Regionalstrecken sperren

    Bahn will für Sanierung viele Regionalstrecken sperren - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion18.09.25
    Bauarbeiten an der Bahnstrecke Halle (Saale) - Leipzig bei Kanena (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Bauarbeiten an der Bahnstrecke Halle (Saale) - Leipzig bei Kanena (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Deutsche Bahn (DB) will offenbar nicht nur viele Hauptstrecken, sondern auch zahlreiche regionale Schienennetze in großem Stil sanieren. Zu diesem Zweck sollen viele regionale Trassen wochen- oder gar monatelang gesperrt werden.

    Wie die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Freitagausgabe schreibt, hat die Schienennetzgesellschaft der Bahn, die DB Infrago, darüber bereits vor einem Monat in einer Präsentation mit dem Titel "Zentraler Bau-Informations-Dialog" die Eisenbahnbranche informiert. Die Präsentation enthält die großen Baupläne für die Jahre 2028 und 2029. Darin sind auf zahlreichen Seiten in Netzkarten neben den Hauptstrecken auch die Regionalstrecken markiert, die auf diese Weise wieder in Ordnung gebracht werden sollen. Zahlreiche Trassen sind rot gefärbt. Rot steht für "Totalsperrung".

    Viele Fahrgäste müssen sich also auch hier darauf einstellen, dass keine oder weniger Züge fahren, und auf ersatzweise eingesetzte Busse umsteigen. Anders als mit solch drastischen Maßnahmen lasse sich das vielerorts marode Schienennetz nicht mehr sanieren, heißt es aus den Chefetagen des Staatsunternehmens Bahn. "Wir müssen durch das Tal der Tränen."

    Die Infrago erklärte auf Anfrage der SZ, eine "lange Totalsperrung über den gesamten Streckenabschnitt" sei nicht bei allen großen Baustellen in den kommenden Jahren vorgesehen. Wegen des frühen Planungsstandes sei immer die gesamte Strecke genannt. Was man da aufgelistet habe, sei "nicht in Stein gemeißelt". Man stimme sich eng mit den Zugbetreibern und anderen Betroffenen ab und werde die Pläne nach und nach verfeinern; dann folge ein überarbeitetes Bauprogramm. Es gebe noch Spielraum für Kompromisse. Totalsperre bedeute nicht automatisch, dass auf diesen Strecken gar kein Nahverkehr mehr möglich sei. Zum Beispiel könne man von links und rechts bis zur Baustelle fahren.

    Die Bahn hatte im vergangenen Jahr mit der Strecke Frankfurt - Mannheim ihr neues Sanierungskonzept für das vielerorts marode Schienennetz eingeführt. Strecken werden nicht mehr im laufenden Betrieb saniert, sondern zu diesem Zweck gesperrt.

    Derzeit fahren deshalb auf der Hauptstrecke zwischen Berlin und Hamburg keine Züge. Dieses Prinzip, das bis Mitte des nächsten Jahrzehnts bei 41 Hauptstrecken praktiziert werden soll, wird nunmehr großflächig auch auf regionale Netze übertragen; quer durch ganz Deutschland.

    Die Bahn führt dafür gleich mehrere Gründe an: Neben den 41 besonders belasteten Strecken seien auch weitere Korridore im Flächennetz in einem sehr schlechten Zustand. Eine schrittweise Sanierung würde ewig dauern, so die Bahn, außerdem gäbe es dann immer wieder kleinteilige Einschränkungen. Besser sei es, das Ganze "einmal richtig" zu machen.

    In der Präsentation heißt es zudem, die "Bündelung von Bauarbeiten in Containern" sorge letztlich für weniger Einschränkungen. Die frühzeitig festgelegten Bauphasen - "gefolgt von baufreien Zeiträumen", wie die Bahn betont - würden mehr Planbarkeit für Kunden, stabilere Fahrpläne und letztlich "Ruhe im System" sorgen.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelErnüchterung im Immobilienmarkt: Index zeigt verhaltene Stimmung
    Nächster Artikel Kulturstaatsminister würde Google gerne zerschlagen
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Dax lässt deutlich nach - Steigende Energiepreise belasten
    2 min
    Merz ruft Nato-Mitglieder zu Geschlossenheit gegenüber Russland auf
    2 min
    Union will Druck auf Bas bei Arbeitsmarkt- und Rentenreform erhöhen
    2 min
    Bericht: Staatsanwaltschaft Gera stellt Verfahren gegen Höcke ein
    2 min
    CDU-Generalsekretärin warnt SPD vor Linksbündnis in Berlin
    2 min
    Gauck warnt Merz vor Rücktritt als Kanzler
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken