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    Home»Nachrichten»Bericht: 40 kriminelle Afghanen kaperten Evakuierungsflieger

    Bericht: 40 kriminelle Afghanen kaperten Evakuierungsflieger - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion05.08.22
    Transportflugzeug Airbus A400M der Bundeswehr, GAF,  Text: über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Transportflugzeug Airbus A400M der Bundeswehr, GAF, Text: über dts Nachrichtenagentur

    Kabul/Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Vierzig Straftäter aus Afghanistan sind im August vergangenen Jahres an Bord der Evakuierungsflieger von Kabul aus nach Deutschland gelangt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf interne Berichte für den Bundestags-Untersuchungsausschuss, der den chaotischen Abzug von Soldaten, Diplomaten und afghanischen Ortskräften aus dem zentralasiatischen Land prüft. Die kriminellen Afghanen seien erst nach der Landung in Deutschland identifiziert worden, so "Focus".

    Sechs Männer seien mit deutschen Haftbefehlen gesucht und umgehend in Untersuchungshaft gebracht worden. Ihnen werden Vergewaltigung, Drogenhandel und Unterstützung terroristischer Gruppen vorgeworfen. Der Großteil der ausgeflogenen vorbestraften Afghanen sei bereits vor Jahren aus Deutschland abgeschoben worden, berichtet "Focus" weiter. Sie stellten gleich nach Landung neue Anträge auf Asyl. Den internen Ausschuss-Berichten zufolge sollen sich die Männer am Flughafen Kabul mit Gewalt Zugang zu den Evakuierungsfliegern verschafft haben. Für die Rettung von zirka 100 Deutschen, die sich im vergangenen August außerhalb des Flughafengeländes aufhielten, soll die Bundesregierung den Taliban ein hohes Schutzgeld gezahlt haben, berichtet "Focus" unter Berufung auf Berliner Sicherheitskreise. Mit Hilfe der USA sei mit den islamistischen Milizen ein Stillhalteabkommen vereinbart worden, um die Hubschrauber-Einsätze der Bundeswehr-Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) nicht zu gefährden. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums wollte auf "Focus"-Anfrage Geldzahlungen weder bestätigen noch dementieren. "Aus Gründen der operativen Sicherheit" mache man keine Aussagen zum militärischen Vorgehen, hieß es.

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