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    Home»Nachrichten»Berlin kann Kinderarbeit bei Batterieproduktion nicht ausschließen

    Berlin kann Kinderarbeit bei Batterieproduktion nicht ausschließen - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion13.07.19↻ 24.01.23
    Elektroauto an einer Ladestation, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Elektroauto an einer Ladestation, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesregierung kann nicht ausschließen, dass auch in Batterien für Elektroautos aus deutscher Produktion Rohstoffe stecken, bei deren Abbau Kinder oder Zwangsarbeiter eingesetzt wurden. Das geht aus der Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Etwa zehn bis zwanzig Prozent der Kobaltproduktion der Demokratischen Republik Kongo würden nicht industriell, sondern "artisanal" gefördert.

    Risiko: Zwangsarbeit und Kinderarbeit

    Insbesondere dabei bestehe das Risiko der Kinderarbeit und der Zwangsarbeit. "Die Produktion gelangt zum größten Teil nach China, und es ist daher nicht auszuschließen, dass in den kobalthaltigen Produkten, die von China exportiert werden, auch artisanal gefördertes Kobalt aus der Demokratischen Republik Kongo enthalten ist", so die Bundesregierung. Auch deutsche Hersteller beziehen ihre Batteriezellen teilweise aus China. Zwar verweist die Regierung auf Initiativen einiger Hersteller, die Herkunft der Rohstoffe zu kontrollieren.

    Es gebe allerdings "weiterhin Absatzmärkte für illegales Material". Der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Oliver Luksic, kritisierte angesichts der Situation die Festlegung der Bundesregierung auf die Förderung von Elektrofahrzeugen: "Die planwirtschaftliche Festlegung auf batteriebetriebene Autos riskiert nicht nur eine deutsche Schlüsselindustrie, sie geht auch einher mit problematischen Arbeitsbedingungen und Umweltzerstörung."

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