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    Home»Nachrichten»Corona»Berlins Gesundheitssenatorin für harten Lockdown

    Berlins Gesundheitssenatorin für harten Lockdown - Corona

    News RedaktionNews Redaktion09.12.20↻ 15.11.21
    Mann mit Schutzmaske in einer U-Bahn, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Mann mit Schutzmaske in einer U-Bahn, über dts Nachrichtenagentur

    Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat sich angesichts der aktuellen Infektionszahlen für einen harten Lockdown in der Hauptstadt ausgesprochen.

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Man müsse den Leitspruch "stay at home" wieder befolgen, sagte Kalayci dem RBB-Sender "Radioeins". Verstärkte Maßnahmen seien unumgänglich. "Ich denke, hier muss man auf die Wissenschaft hören und da sind die Appelle sehr eindeutig und die Zahlen in Berlin zeigen auch, dass der Lockdown light leider mehr light war als Lockdown." Die Zahlen seien zwar leicht runtergegangen, aber nach wie vor auf sehr hohem Niveau.

    "Deswegen brauchen wir weitere Einschränkungen."

    Auch die Mobilitätsdaten zeigten, dass man die Kontaktreduzierung nicht hinbekommen habe. "Im März haben wir noch nachvollziehen können, dass 40 Prozent der Mobilität weniger geworden ist, im November sind es nur vier bis zehn Prozent. Also: Wir müssen hier nachsteuern." Am kommenden Dienstag wolle der Berliner Senat über die Verschärfungen beraten und Beschlüsse fassen. Kalayci sagte, der Ausblick auf Weihnachten und Silvester berge sowohl Risiken als auch Chancen. Sie appellierte an Betriebe und Arbeitgeber, Betriebsferien auszusprechen und wo es geht, Homeoffice zu ermöglichen.
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    Familien sollten auch bei ihren Weihnachtsfeiern auf Abstand achten und gut lüften. Die Berliner sollen auf Partys auf den Straßen zum Jahreswechsel verzichten, forderte Kalayci. Jetzt sei "Entschleunigung angesagt". Die Lage in den Berliner Krankenhäusern sei "sehr dramatisch", zwei Corona-Ampeln stehen derzeit auf rot, die Neuinfektionszahlen seien mit mehr als 7.000 in der Woche viel zu hoch, 27 Prozent der Intensivbetten seien derzeit mit Covid-19-Patienten belegt. 1,5 Millionen Schnelltest seien an Pflegeeinrichtungen verteilt worden, um Infektionsherde zu vermeiden.

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