Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Brandenburgs Verkehrsminister will Umweltverbände zügeln

    Brandenburgs Verkehrsminister will Umweltverbände zügeln - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion05.02.21↻ 15.11.21
    Standort von neuer Tesla-Fabrik in Brandenburg, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Standort von neuer Tesla-Fabrik in Brandenburg, über dts Nachrichtenagentur

    Potsdam (dts Nachrichtenagentur) - Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, die Klagemöglichkeiten für Umweltverbände auf den Prüfstand zu stellen. Die Frage der Rechtsklarheit und auch der Rechtssicherheit seien ein wichtiger Punkt. "Es geht dabei nicht nur um diejenigen, die Einwendungen gegen ein Projekt vorbringen, sondern auch um Unternehmen, die investieren wollen", sagte Beermann dem "Handelsblatt".

    "Deswegen sollten wir die Idee der sogenannten Präklusion wieder aufgreifen." Präklusion bedeutet, dass es in möglichen Prozessen nur um Einwendungen gehen würde, die bereits im Anhörungsverfahren geltend gemacht wurden. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte diese Einschränkung vor einigen Jahren aufgehoben. Einwendungen von Umweltverbänden oder Bürgern gegen ein Bauprojekt dürfen seitdem nicht mehr nur im Genehmigungsverfahren, sondern auch danach in einem Gerichtsverfahren erhoben werden. "Das kann zu langen Planungszeiten führen", sagte Beermann. Er sei daher der Auffassung, dass man in Genehmigungsverfahren irgendwann an einen Punkt komme, an dem jeder die Möglichkeit hatte, seine Sicht auf die Dinge darzulegen. "Danach sollte das Verfahren zu einem Ende kommen, damit alle Beteiligten Rechtssicherheit haben", betonte der CDU-Politiker. "Deswegen sollte man im Lichte der EU-Rechtsprechung prüfen, welche Möglichkeiten es auf europäischer und internationaler Ebene gibt, Planungsverfahren nicht noch weiter hinauszuzögern." Dass der Bund in dieser Legislaturperiode mehrere Beschleunigungsgesetze im Planungsrecht aufgesetzt habe, sei zwar ein "gutes Signal", sagte Beermann weiter. Dennoch müsse man "immer wieder überprüfen, ob die Regularien, die wir haben, auch angemessen funktionieren". Das gelte auch für große Bauprojekte wie die Tesla-Ansiedlung in Brandenburg. Das bestehende Verbandsklagerecht habe das Projekt zwar nicht aufhalten können. "Trotzdem gilt es, immer wieder Prozesse zu hinterfragen", sagte der Minister. "Das gilt auch für die Möglichkeiten, juristisch auf Genehmigungsverfahren Einfluss zu nehmen." Beermann geht fest davon aus, dass die Fabrik von Tesla in Grünheide planmäßig fertiggestellt wird. Mit etwaigen Verzögerungen durch die verschärfte Corona-Lage rechnet er nicht. "Corona wird das Tesla-Projekt nicht ausbremsen", sagte Beermann dem "Handelsblatt". "Wir planen schon den größten Teil der Ansiedlung während der Pandemie und haben trotzdem viel erreicht." Daher sei er "zuversichtlich, dass wir auch weiter gut durch die Corona-Zeit kommen". Beermann erwartet infolge der Ansiedlung einen "ganz enormen Schub" für die Region Berlin-Brandenburg. "Künftig wird die Welt auch nach Brandenburg gucken, wenn es um Autos aus Deutschland geht, und das kann man nur als Glücksfall bezeichnen", sagte der CDU-Politiker. Beermann sprach von einem "herausfordernden Projekt". Gelegentlich habe die Zusammenarbeit mit Tesla "Workshop-Charakter". "Am Ende geht es aber nicht um traumtänzerische Wünsche", betonte er. Im Zusammenhang mit dem Tesla-Projekt prüft das Ministerium zusammen mit den umliegenden Gemeinden die Potenziale für Wohnraum und weitere Gewerbeansiedlungen. Laut Beermann sind bislang Flächen in der Größenordnung von 600 Hektar identifiziert worden, die kurz- und mittelfristig für den Wohnungsbau genutzt werden können. Das entspreche einem Potenzial von 29.000 Wohnungen - vom Eigenheim bis zum Mehrgeschossbau. Sein Ministerium rechne damit, dass rund 50 Prozent der Tesla-Beschäftigten in Berlin wohnen und nach Grünheide pendeln werden. Andere werde es in die umliegenden Brandenburger Gemeinden ziehen. "Natürlich werden auch die Immobilienpreise einen Einfluss darauf haben, wo die Menschen hinziehen", sagte Beermann. "Es arbeiten ja nicht nur Manager bei Tesla. Der überwiegende Anteil der Beschäftigten dürfte in der Produktion tätig sein." Nicht alle würden nach Grünheide ziehen können und wollen.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelRKI meldet 12.908 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz unter 80
    Nächster Artikel Grüne in Baden-Württemberg noch stärker - In Rheinland-Pfalz CDU vorn
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    VdK kritisiert Kürzungen für pflegende Angehörige im Rentenalter
    2 min
    Bericht: Rentenreform verzögert sich um mehrere Monate
    1 min
    Lauterbach gegen Rot-Grün-Rot in Berlin
    1 min
    Union kritisiert Berliner Sondierungen scharf
    3 min
    Söder nennt Länderfinanzausgleich "Mist" und droht mit Kündigung
    2 min
    Lang schließt Grünen-Spitzenkandidatur nicht aus
    1 min

    Die Kommentare sind geschlossen.

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken