Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Bundesärztekammer fürchtet "Normalisierung des Suizids"

    Bundesärztekammer fürchtet "Normalisierung des Suizids" - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion26.02.20↻ 17.11.21

    Krankenhausflur, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Krankenhausflur, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, fürchtet angesichts des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes zur geschäftsmäßigen Selbsttötung eine "Normalisierung des Suizids". Die Gesellschaft als Ganzes müsse "Mittel und Wege finden, die verhindern, dass die organisierte Beihilfe zur Selbsttötung zu einer Normalisierung des Suizids führt", sagte Reinhardt am Mittwoch. "Das Bundesverfassungsgericht hat dem Selbstbestimmungsrecht am Ende des Lebens weiten Raum zugesprochen. Gleichwohl sieht es aber auch die Notwendigkeit für eine gesetzgeberische Regulierung der Beihilfe zur Selbsttötung", sagte der Bundesärztekammer-Präsident.

    So weise das Gericht darauf hin, "dass von einem unregulierten Angebot geschäftsmäßiger Suizidhilfe Gefahren für die Selbstbestimmung ausgehen können". Es führe außerdem aus, "dass dem Gesetzgeber zum Schutz dieser Selbstbestimmung über das eigene Leben in Bezug auf organisierte Suizidhilfe ein breites Spektrum an Möglichkeiten von Einschränkungen" offenstehe. Diese könnten "ausdrücklich auch im Strafrecht verankert oder durch strafrechtliche Sanktionierung von Verstößen abgesichert werden". Das Urteil sei deshalb als Auftrag an den Gesetzgeber zu verstehen, diese Möglichkeiten auszuloten und rechtssicher auszugestalten, so Reinhardt. Positiv hervorzuheben sei die Bestätigung des Gerichts, dass auch zukünftig kein Arzt zur Mitwirkung an einer Selbsttötung verpflichtet werden könne. Die Beihilfe zum Suizid gehöre unverändert grundsätzlich nicht zu den Aufgaben von Medizinern, sagte der Facharzt für Allgemeinmedizin. "Soweit das Gericht auf die Konsistenz des ärztlichen Berufsrechts abhebt, wird eine innerärztliche Debatte zur Anpassung des ärztlichen Berufsrechts erforderlich sein", so Reinhardt.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelMerz will als CDU-Chef kein Ministeramt
    Nächster Artikel Zwei weitere Coronavirus-Infektionen in Baden-Württemberg
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Emotionale Debatte bei Unionsfraktionssitzung
    1 min
    Lauterbach stellt sich hinter Merz
    1 min
    Trump unterzeichnet Sicherheitsabkommen mit Grönland und Dänemark
    1 min
    Dax kaum verändert - Ölpreis unterschreitet 100-Dollar-Marke
    2 min
    Trump nutzt UN-Generaldebatte für Wahlkampfrede
    1 min
    Wissenschaftler fordern "Welt-Ungleichheitsrat" bei den UN
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken