• Home
  • Magazin
  • Lifestyle
  • Technik
  • Style
  • Gesundheit
  • Finanzen
  • Reise
  • Sport
  • Wissen
  • Sternzeichen
  • A-Z

Bundeskanzlerin Merkel bedauert Guttenberg-Rücktritt ▷ Nachrichten 29.04.2014

Angela Merkel

Angela Merkel (Archivbild: Drop of Light | Shutterstock)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Rücktritt von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) bedauert. Sie habe das Rücktrittsgesuch des Verteidigungsministers “schweren Herzens” angenommen, sagte Merkel am Dienstag bei einer Stellungnahme im Bundeskanzleramt. “Ich bedauere seinen Rücktritt sehr, aber ich habe auch Verständnis für seine persönliche Entscheidung”, so die Kanzlerin.

Merkel ließ die Frage nach einem möglichen Nachfolger im Amt des Verteidigungsministers offen. Guttenberg hatte am Dienstagvormittag seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern erklärt. “Es ist der schmerzlichste Schritt meines Lebens”, sagte der CSU-Politiker im Berliner Verteidigungsministerium. “Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht”, so Guttenberg. Der Minister stürzt über Plagiatsvorwürfe um seine Doktorarbeit.

Auch Koalitionsmitglieder formierten sich gegen Guttenberg

Dabei hatten zunehmend auch Politiker von CDU und CSU den Minister kritisiert. Aus der Opposition waren zuletzt Rücktrittsforderungen immer lauter geworden. Die Universität Bayreuth hatte Guttenberg seinen Doktortitel aberkannt, nachdem bekannt geworden war, dass der Minister an etlichen Stellen seiner Arbeit Quellen nicht genannt hatte. Die Hochschule prüft allerdings noch, ob Guttenberg beim Schreiben seiner Doktorarbeit bewusst getäuscht hat.

Anm.d.Red.: Für Angela Merkel ist dieser Verlust schmerzhaft. Die Union hat keine echten Hoffnungsträger zu bieten. Die Affäre um Guttenberg und Merkels Stillhaltetaktik dürfte auch ihrem eigenen Ansehen geschadet habe.

03.11.2022 Kommentieren?
« Super-Bowl-Auftritt: Christina Aguilera versingt sich bei US-Nationalhymne
» Sarrazin wirft Erdogan Einmischung vor