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    Home»Nachrichten»Bundespolizei sieht Lage in Hochwassergebieten düster

    Bundespolizei sieht Lage in Hochwassergebieten düster - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion29.07.21↻ 16.11.21
    Bundespolizei, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Bundespolizei, über dts Nachrichtenagentur

    Bad Neuenahr-Ahrweiler (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundespolizei zeichnet in einem Bericht an das Bundesinnenministerium ein düsteres Bild der Sicherheitslage in den Flutgebieten von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Demnach werde die "Versorgung der Bevölkerung insgesamt als problematisch bewertet", schreibt die "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe). Viele Betroffene seien "stark traumatisiert".

    Und weiter: "Die Akzeptanz gegenüber den Einsatzkräften sinkt stetig". In Rheinland-Pfalz behindern der "Lageorientierung" zufolge "Reichsbürger in polizeiähnlicher Uniform" die Hilfsarbeiten. Die Leute versuchten demnach angeblich "Einsatzkräften Platzverweise zu erteilen" - und so die Aufräumarbeiten zu behindern. Aus den Katastrophengebieten gab es zuvor bereits Berichte, dass Helfer beschimpft oder mit Müll beworfen wurden - unter anderem von Rechtsextremen sowie Anhängern der "Querdenker"-Szene. Innenexperte Michael Kuffer (CSU) sieht speziell bei den kriminellen Aktivitäten der Reichsbürger im Flutgebiet eine "neue Qualität": "Den Schilderungen zufolge sind diese Leute so durchgeknallt, dass sie keinerlei Grenzen mehr kennen." Die Justiz müsse dagegen entschlossen vorgehen. Rainer Wendt, Chef der Polizeigewerkschaft, sagte der "Bild": "Eine Flutkatastrophe ist kein Kostüm-Fasching für Extremisten. Wenn die sich im Einsatzgebiet inszenieren, muss die Polizei sie wegräumen." Nun droht in Rheinland-Pfalz laut Bericht der Bundespolizei auch noch ein "500 Tonnen-Fels durch die Folgen des Hochwassers abzurutschen".

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