Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Bundesregierung prüft Reform des Übernahmerechts

    Bundesregierung prüft Reform des Übernahmerechts - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion23.09.26
    Finanzministerium (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Finanzministerium (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesregierung erwägt nach dem Dumpingangebot der italienischen Großbank Unicredit für die Commerzbank neue Regeln für Übernahmen in Deutschland. "Das BMF prüft derzeit, ob eine Anpassung des bestehenden Übernahmerechts erforderlich ist", sagte eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums dem "Handelsblatt". Die Prüfung sei noch nicht abgeschlossen.

    Unicredit hatte bis Mai 2026 einen Anteil von knapp unter 30 Prozent an der Commerzbank aufgebaut und dann ein freiwilliges Übernahmeangebot vorgelegt, das keinen nennenswerten Aufschlag auf den Aktienkurs des Frankfurter Instituts beinhaltete. Nach der Umsetzung des Angebots, die bis Jahresende erwartet wird, wird Unicredit die Marke von 30 Prozent überschreiten. Anschließend kann das Mailänder Geldhaus flexibel weitere Anteile kaufen und die Kontrolle bei der Commerzbank übernehmen. Nach diesem Muster sind zuletzt auch der britische Handelskonzern Fraser bei der Übernahme von Hugo Boss sowie das italienische Medienunternehmen MediaForEurope beim Kauf von ProSiebenSat.1 vorgegangen.

    Experten und Beteiligte haben die schrittweise Kontrollübernahme mithilfe von Dumpingangeboten ("low ball offers") kritisiert. Unicredit habe mit einem finanziell unattraktiven Angebot eine Mehrheit erreicht, ohne eine angemessene Kontrollprämie zu bezahlen, klagte Commerzbank-Aufsichtsratschef Jens Weidmann im August. Das werfe Fragen zum Übernahmerecht in Deutschland auf, das sich der Gesetzgeber vielleicht anschauen sollte. In anderen Ländern sei es restriktiver, etwa in den USA und Großbritannien.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelOECD erhöht Wachstumsprognose für Deutschland
    Nächster Artikel Studie: Digitalisierung kann Gesundheitsrisiko erhöhen
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Studie: Digitalisierung kann Gesundheitsrisiko erhöhen
    2 min
    OECD erhöht Wachstumsprognose für Deutschland
    2 min
    Umweltaktivisten besetzen Dach der CDU-Zentrale in Berlin
    1 min
    Maier zieht sich von Thüringer SPD-Vorsitz zurück
    2 min
    Razzien gegen illegalen Schusswaffenhandel in Berlin
    1 min
    Dax startet leicht im Plus - Trump-Xi-Treffen im Blick
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken