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    Home»Nachrichten»Bundesregierung will keine Debatte über Streeck

    Bundesregierung will keine Debatte über Streeck - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion20.07.26
    Hendrik Streeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Hendrik Streeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach dem Rücktritt von Jens Spahn (CDU) als Unionsfraktionschef sieht die Bundesregierung keinen Handlungsbedarf beim Bundesdrogenbeauftragten Hendrik Streeck (CDU), der ebenfalls die Dienste einer Leihmutter in den USA in Anspruch genommen haben soll.

    Die Bundesregierung werde sich "an einer Debatte um Herrn Streeck nicht beteiligen", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur. "Die Elternschaft von Professor Streeck und die Geburt eines Sohnes wurde von ihm bestätigt, nicht mehr", sagte Kornelius. "Es gibt also keine öffentliche Äußerung über die Umstände und das ist insofern auch zum Schutz des Kindes weiter familiäre Privatsphäre, die wir auch zu respektieren bitten." Bei Streeck sei daher "kein Vorwurf der Doppelmoral zu erkennen", so der Regierungssprecher.

    Die "Bunte" hatte im April berichtet, dass Streeck und sein Mann Eltern eines Sohnes geworden seien, das in den USA geboren worden sein soll. Das Magazin zitierte den Drogenbeauftragten der Bundesregierung mit den Worten: "Ja, wir können bestätigen, dass wir Eltern geworden sind. Wir sind von Herzen überglücklich über die Geburt unseres Sohnes. Plötzlich ist da noch einmal ein ganz neuer Sinn in unserem Leben".

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte am Samstag den Rücktritt von Jens Spahn als "richtig" und "unvermeidlich" bezeichnet und ergänzt: "Glaubwürdigkeit ist in der Politik das höchste Gut." Spahn hatte sich in der Vergangenheit dafür eingesetzt, dass das Leihmutter-Modell in Deutschland illegal bleibt. Dies war auch noch einmal auf dem CDU-Bundesparteitag im Frühjahr bestätigt worden.

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