Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Creditreform erwartet bis zu 800.000 "Zombieunternehmen"

    Creditreform erwartet bis zu 800.000 "Zombieunternehmen" - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion16.08.20↻ 16.11.21
    Foto: Creditreform, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Creditreform, über dts Nachrichtenagentur

    Die wegen der Coronakrise ausgesetzte Pflicht zur Insolvenzanmeldung wird nach Ansicht von Experten zu einer gewaltigen Anzahl sogenannter Zombieunternehmen führen.

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts der seit März geltenden Ausnahme schätzt die Auskunftei Creditreform die Zahl der verdeckt überschuldeten Unternehmen auf 550.000, berichtet die "Welt am Sonntag". Sollte die Anmeldepflicht wie von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) geplant bis Ende März 2021 weiter ausgesetzt werden, dann wird diese Zahl Creditreform zufolge auf 700.000 bis 800.000 Firmen steigen.

    Ursache: Niedrigszinspolitik der EZB

    Bereits Ende 2019 schätzte Creditreform die Zahl der Zombiefirmen auf 330.000. Ursache ihrer verdeckten Überschuldung ist allerdings meist die Niedrigzinspolitik der EZB. Die neuen Problemfälle sind aus Sicht von Ökonomen weit gefährlicher für die Wirtschaft. "Die Lage verschlimmert sich von Tag zu Tag. Denn die Insolvenzen werden derzeit nur verschoben", warnt Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter Wirtschaftsforschung bei der Auskunftei Creditreform. "Dadurch könnten viele derzeit noch gesunde Firmen mit in den Abgrund gerissen werden."

    Anzeige

    Das habe am Ende gravierende Auswirkungen auf die Zahl der Arbeitsplätze. Christoph Niering, Vorsitzender des Verbands der Insolvenzverwalter (VID), befürchtet eine "nicht mehr kalkulierbare Kettenreaktion". Die finanziellen Lasten würden auf andere verschoben, beispielsweise Vermieter, Lieferanten, und Banken. Johannes Fechner, rechtspolitischer Sprecher der SPD im Bundestag, spricht sich für eine Verlängerung der Insolvenzanmeldepflicht bis Ende März 2021 aus. "Wir wollen Unternehmen, die sich tapfer durch die Corona-Pandemie kämpfen, nicht vorschnell aufgeben", sagte er. Gerade weil sich langsam die Auftragslage bessere und die staatlichen Hilfen wirkten, brauche es einen Rahmen dafür, dass die Jobs in den Firmen gesichert sind. Die Union befürwortet dagegen nur ein Verlängerung bis Ende 2020.

    "Wir dürfen den Selbstreinigungsprozess des Marktes nicht ausschalten. Unternehmen, die unabhängig von Corona nicht gesund sind und keine wirtschaftliche Perspektive haben, müssen aus dem Markt ausscheiden", sagte Jan-Marco Luczak, rechtspolitischer Sprecher der Union. Er fordert von der Justizministerin, schnell den Gesetzesentwurf für die Einführung eines vorinsolvenzlichen Restrukturierungsverfahrens vorzulegen, auf die sich der Koalitionsausschuss geeinigt hat. Unternehmen sollen sich dann ohne Insolvenzverfahren sanieren und mit der Mehrheit der Gläubiger Schuldenmoratorien beschließen können.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelWenig Zulauf für Online-Streiks von Fridays for Future
    Nächster Artikel Maas erklärt Sanktionen gegen Weißrussland: "Gezielt bestrafen"
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Reul warnt CDU vor Personaldebatten
    1 min
    AfD bekräftigt Regierungsanspruch in Mecklenburg-Vorpommern
    2 min
    Metall-Arbeitgeber: Längere Arbeitszeit darf "kein Tabu" sein
    2 min
    Wiese: Merz-Statement war "mehr Nagelsmann als Klopp"
    1 min
    Dax startet im Plus - Ölpreis sinkt wieder etwas
    2 min
    CSU warnt SPD und Grüne vor Wahl von Elif Eralp
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken