Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Deutschlands Beitrag zu Frontex-Einsätzen bleibt stabil

    Deutschlands Beitrag zu Frontex-Einsätzen bleibt stabil - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion13.01.21↻ 15.11.21
    Flüchtlinge vor einem Grenzzaun, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Flüchtlinge vor einem Grenzzaun, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Deutschland hat sich zuletzt auf das ganze Jahr gerechnet mit mehr als 100 Polizisten an den Einsätzen der EU-Grenzschutzagentur Frontex beteiligt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des FDP-Abgeordneten Jürgen Martens hervor, über die die "Welt" (Mittwochausgabe) berichtet. Demnach leisteten Beamte aus Deutschland im Jahr 2020 bis einschließlich Oktober insgesamt circa 33.160 Einsatztage für die EU-Agentur.

    Das entspreche auf die einzelnen Tage heruntergebrochen im Schnitt 109 Beamten, die für Frontex das ganze Jahre über im Einsatz waren, heißt es in der Antwort. Davon habe die Bundespolizei, die hierzulande ebenfalls für Grenzschutz zuständig ist, insgesamt circa 24.160 Einsatztage oder umgerechnet 79 Beamten gestellt. Die übrigen Kräfte seien aus den Bundesländern, dem Bundeskriminalamt und der Zollverwaltung abgeordnet gewesen. In den beiden vorangegangenen Jahren bewegte sich das Engagement in einer ähnlichen Größenordnung. Im Jahr 2019 leisten deutsche Kräfte insgesamt 38.437 Einsatztage, was umgerechnet 105 entsandten Polizisten pro Tag des Jahres entsprach. Im Jahr 2018 hatten Kräfte aus Deutschland bis einschließlich Oktober 41.792 Einsatztage geleistet, was auf das Jahr gerechnet 114 entsandten Kräften entsprach. Der FDP-Abgeordnete Jürgen Martens hält diese bisher geleisteten deutschen Beiträge für nicht ausreichend. "Die Antwort der Bundesregierung zeigt deutlich, dass Deutschlands Engagement für Frontex zu gering ist und hinter dem Bedarf zurückbleibt", sagte der rechtspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. "Angesichts der Dringlichkeit der Probleme muss Deutschland mehr tun. Der Einsatz muss deutlich über den Beitrag hinausgehen, zu dem Deutschland ohnehin verpflichtet ist." Nachdem die Bundesregierung in den vergangenen Jahren freiwillig Beamte gestellt hatte, ist sie ab diesem Jahr dazu verpflichtet. Damit steigen auch die Anforderungen: Die entsprechende EU-Verordnung sieht vor, dass Deutschland in diesem Jahr 61 Einsatzkräfte für die ständige Reserve bereitstellt. Hinzu kommen noch einmal 540 Kräfte für kurzzeitige Entsendungen und 225 Kräfte für einen Soforteinsatzpool für Krisenlagen. Mit welchem Material sich die Bundesregierung an den Einsätzen beteiligt, will sie nicht mehr öffentlich machen. Diesen Teil der Antwort hat das Innenministerium als "Nur für den Dienstgebrauch" gekennzeichnet. "Die Frage betrifft Informationen, die aus Gründen des Staatswohls geheimhaltungsbedürftig sind", heißt es in der Antwort. Wenn bekannt sei, welches Material Deutschland einsetze, könne das die Einsätze beeinträchtigen. In einer früheren Anfrage der FDP-Fraktion im Jahr 2018 war das Ministerium allerdings weit auskunftsfreudiger: Damals hieß es in der Antwort, die Bundespolizei beteilige sich mit zwei Kontroll- und Streifenbooten und insgesamt 15 Streifenfahrzeugen an Frontex-koordinierten Einsatzmaßnahmen.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelSteuerberaterverband erwartet hohe Rückforderungen bei Coronahilfen
    Nächster Artikel Corona: Leichter Rückgang bei Neuinfektionen und Intensivbelegung
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    ÖPNV legt im ersten Halbjahr zu
    2 min
    Kirschernte 2026 deutlich über Zehnjahresdurchschnitt
    3 min
    Exporte von neuen Pkw deutlich gesunken
    3 min
    Unternehmen sehen Bürokratie als größtes Problem
    2 min
    Wadephul: UN müssen mehr für Ende von Konflikten tun
    2 min
    SPD-Abgeordneter Özdemir stellt Regierungsbeteiligung infrage
    2 min

    Die Kommentare sind geschlossen.

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken