Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»DIW-Chef kritisiert neuen Tankrabatt scharf

    DIW-Chef kritisiert neuen Tankrabatt scharf - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion20.09.26
    Tankstelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Tankstelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat die Entscheidung der Bundesregierung für einen neuen Tankrabatt scharf kritisiert. "Der erneute Tankrabatt ist teuer, sozial ungerecht und ökonomisch kontraproduktiv", sagte Fratzscher dem "Handelsblatt". Er koste Geld, das die Bundesregierung nicht habe, und bedeute "letztlich eine Umverteilung von Arm zu Reich."

    Auch dürfte nach Einschätzung Fratzschers "die Hoffnung der Bundesregierung, durch den Tankrabatt an Anerkennung und Popularität zu gewinnen, kaum aufgehen, da die Entlastung bei den großen Preisschwankungen schnell unsichtbar wird". Ähnlich skeptisch beurteilt der DIW-Chef den Spritpreisdeckel. "Die Erwartungen an den Spritpreisdeckel sind unrealistisch", sagte er. Dieser dürfte "nicht zu systematisch geringeren Spritpreisen führen", sondern lediglich manche Spitzenpreise reduzieren.

    Fratzscher fordert stattdessen direkte Zahlungen an die Bürger. "Eine Transferzahlung wie die Energiepreispauschale von 300 Euro pro Erwachsenen von 2022 ist der einzig kluge und effektive Weg", sagte er. Dafür scheine der Bundesregierung jedoch das Geld zu fehlen, da man sich nicht auf Steuererhöhungen oder den Abbau von Subventionen zur Gegenfinanzierung einigen könne.

    Der Ökonom warf der Regierung zudem vor, erneut zu suggerieren, sie könne ein Problem lösen, das sie in Wahrheit nicht lösen kann. "Einen Wohlstandsverlust durch einen Krieg im Nahen Osten kann kein Staat wegsubventionieren", sagte Fratzscher dem "Handelsblatt". Die Gefahr sei groß, dass sie die Erwartungen der Menschen erneut enttäuschen werde.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger Artikel1. Bundesliga Leverkusen gewinnt gegen Leipzig
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    1. Bundesliga Leverkusen gewinnt gegen Leipzig
    1 min
    Demo für AfD-Verbot vor Schweriner Schloss
    1 min
    Trump will geplanten "Triumphbogen" zum Militärkomplex machen
    1 min
    Wahlbeteiligung im Nordosten bis 14 Uhr deutlich höher als 2021
    1 min
    2. Bundesliga: Cottbus und St. Pauli trennen sich unentschieden
    1 min
    Berliner Landeswahlleiter meldet etwas höhere Wahlbeteiligung
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken