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    Home»Nachrichten»EU-Kommissar fürchtet Engpass bei Lebensmitteln und Medikamenten

    EU-Kommissar fürchtet Engpass bei Lebensmitteln und Medikamenten - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion22.02.20↻ 17.11.21
    Foto: Tabletten, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Tabletten, über dts Nachrichtenagentur

    EU-Handelskommissar Phil Hogan befürchtet Versorgungsengpässe bei Lebensmitteln und Medikamenten wegen des Ausbruchs des Coronavirus.

    Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - "Wir sind sehr besorgt über Lebensmittel und Medikamente und die Versorgung mit diesen Gütern. Das betrifft nicht nur europäische Bürger sondern auch das chinesische Volk", sagte der irische Politiker der "Welt" (Samstagausgabe).

    Situation in China kritisch

    Besonders in China sei die Situation kritisch: "Nach meinen Informationen reichen die Vorräte an Medikamenten nur für drei oder vier Monate. Wenn das stimmt, ist das ein sehr ernstes Problem für solch eine große Bevölkerung", sagte er. Hogan warnte der "Welt" davor, die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus zu unterschätzen. Das gesamte Ausmaß der Epidemie sei derzeit noch gar nicht absehbar.

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    "Es ist eine besorgniserregende Entwicklung, wenn man bedenkt, welche Auswirkungen das Virus auf die Weltwirtschaft haben wird und auf die Europäische Union. Aber wir wissen nicht, welches Ausmaß das Problem hat, weil wir den kompletten Umfang vielleicht noch gar nicht kennen. Jeden Tag sehen wir neue Ausbrüche des Virus in benachbarten Ländern aber auch in der Europäischen Union", sagte der Handelskommissar.

    "Aber das Ende des Corona-Ausbruchs ist nicht absehbar, ja vielleicht noch nicht einmal der Höhepunkt. Deshalb müssen wir abwarten, wie die Situation sich entwickelt. In zwei Wochen können wir vielleicht eine Prognose wagen." Der EU-Kommissar plädierte für weitere Vorsichtsmaßnahmen wie den Verzicht auf Reisen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. "Ich mache mir große Sorgen, wenn ich sehe, dass das Virus in China nicht unter Kontrolle ist. Die Situation scheint sich sogar zu verschlimmern", sagte Hogan. "Wir müssen uns umsichtig verhalten, was Reisen angeht, aber auch andere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen."

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