Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»FDP in Schleswig-Holstein will fokussierteren Rundfunkauftrag

    FDP in Schleswig-Holstein will fokussierteren Rundfunkauftrag - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion16.12.20↻ 15.11.21
    Fernsehzuschauer mit einer Fernbedienung, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Fernsehzuschauer mit einer Fernbedienung, über dts Nachrichtenagentur

    Kiel (dts Nachrichtenagentur) - Den Streit um die Gebührenerhöhung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sollten die Länder nach Auffassung der Kieler FDP-Landtagsfraktion dafür nutzen, um vor der am 1. Januar 2025 beginnenden Gebührenperiode einen deutlich fokussierteren Rundfunkauftrag zu beschließen. Daraus ergebe sich dann auch eine entsprechend schlankere Struktur der Sender, sagte der FDP-Medienpolitiker Jan Marcus Rossa der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er fragte: "Brauchen wir zwei nationale TV-Sender, reicht nicht einer? Und muss es in einem Bundesland wirklich bis zu fünf Radiowellen eines Senders geben?" Würde sich ein öffentlich-rechtlicher Sender auf die Kernaufgaben "Information, Bildung und Kultur" beschränken, so ließe sich der Rundfunkbeitrag um mindestens 30, vielleicht auch 50 Prozent senken.

    Weitere Einsparpotenziale sieht Rossa im Schließen verschiedener Spartenkanäle, der Reduzierung bei Sportübertragungen sowie in Teilen der Unterhaltung. Der Liberale forderte zudem eine stärkere Fokussierung der Berichterstattung. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk müsse als "Medium für alle" deutlich objektiver werden und auf "Haltungsjournalismus" verzichten: "Der neue Rundfunkauftrag muss so gestaltet werden, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk Meinungsvielfalt zu gewährleisten hat sowie zwischen Berichterstattung und Kommentierung strikt unterschieden wird." Hier befindet sich Rossa auf einer Linie mit seinem Parteifreund und Bundestagsvizepräsidenten Wolfgang Kubicki. Dieser hatte dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Corona-Berichterstattung vorgeworfen, "weniger Aufklärung als Angst zu verbreiten". Beide Nord-Politiker gehen damit auf Distanz zu FDP-Chef Christian Lindner, der die CDU in Sachsen-Anhalt beim Streit um die Rundfunkgebühren dringend aufgefordert hatte, der Gebührenerhöhung zuzustimmen und sich nicht in die Nähe der AfD zu begeben. Rossa will nun bei der Landesregierung und den Koalitionspartnern CDU und Grüne dafür werben, den von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) vorgeschlagenen Beitrag von 18,36 Euro durchzusetzen und damit höhere Forderungen seitens der Sender zu verhindern. Zudem wäre es ein gutes Signal, wenn von Schleswig-Holstein ein klares Zeichen für die Reform von Auftrag und Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausgehen würde, sagte Rossa. Erste positive Rückmeldungen habe es bereits aus der Staatskanzlei gegeben.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelPro-Kopf-Abfallaufkommen gestiegen
    Nächster Artikel Grünen-Bundesgeschäftsführer: Lockdown war "notwendig"
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    EU und Philippinen vereinbaren Freihandelsabkommen
    2 min
    Dax startet leicht im Minus - noch keine Trendwende erkennbar
    2 min
    Evonik will 3.200 Stellen abbauen - 2.150 in Deutschland
    2 min
    Jusos drängen nach Merz-Äußerungen auf Bürgerversicherung
    2 min
    Ischinger warnt vor "gefährlichstem Herbst" seit Ukraine-Krieg
    2 min
    Grüne fordern Sanktionen gegen Antisemiten in Linkspartei
    2 min

    Die Kommentare sind geschlossen.

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken