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    Home»Nachrichten»Grippe- und Erkältungswelle könnte bis zu 30 Milliarden Euro kosten

    Grippe- und Erkältungswelle könnte bis zu 30 Milliarden Euro kosten - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion24.10.21↻ 12.11.22
    Grippewelle
    Droht eine starke Grippewelle? Foto: Image Point Fr | Shutterstock

    Ökonomen warnen vor hohen wirtschaftlichen Kosten einer schweren Grippe- und Erkältungswelle in den kommenden Monaten.

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Sollte es in dieser Saison zu besonders vielen Atemwegserkrankungen wie zwischen Oktober 2017 und April 2018 kommen, könnte ein volkswirtschaftlicher Verlust von bis zu 30 Milliarden Euro entstehen. Das geht aus Schätzungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) hervor, berichtet die "Welt am Sonntag".

    Gelockerte Corona-Maßnahmen könnten Grippewelle treiben

    Grundlage dieser Berechnungen sind Daten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sowie Auswertungen der Krankenkasse AOK zu Arbeitsausfällen wegen Atemwegserkrankungen in den Monaten Oktober 2017 bis April 2018. Mediziner rechnen aufgrund der gelockerten Corona-Maßnahmen mit einer heftigen Erkältungs- und Grippesaison. Aus Sicht von IfW-Ökonomin Lena Merkel könne der Verlust sogar noch größer ausfallen, wenn man Fehltage, die durch kranke Kinder oder pflegebedürftige Angehörige entstehen, hinzurechnet.
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    "Gleichzeitig könnte es aber auch sein, dass sich Arbeitnehmer trotz Atemwegserkrankung gar nicht mehr krankmelden, sondern versuchen, aus dem Homeoffice weiterzuarbeiten", sagte Merkel. Zudem gab sie zu bedenken, dass auch chronisch Kranke unter den Krankmeldungen sind. Klaus Wahle, ehemaliges Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko) und Initiator vom "Projekt Grippeschutz", erklärte in der "Welt am Sonntag", der Anstieg in der laufenden Erkältungs- und Grippewelle entwickele sich noch wie in den Jahren 2018/2019 und 2019/2020. Auch wegen den gelockerten Corona-Maßnahmen hält der Experte einen Anstieg der Erkranktenzahlen über das Niveau hinaus für möglich. Hinzu komme, dass eine Immunitätslücke entstanden sei, weil es im vergangenen Jahr keine echte Grippewelle gegeben habe, erklärte Wahle.

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