Hamburg - In Hamburg muss ein Mann, der eine US-Amerikanerin im August 2011 mit mehr als 180 Messerstichen tötete, lebenslang in die geschlossene Psychiatrie. Das urteilte das Landgericht Hamburg am Mittwoch. "Falls erforderlich, wird er sein ganzes Leben in der geschlossenen Einrichtung verbringen", erklärte der Vorsitzende Richter.Anzeige
Der Mann aus Griechenland hatte die 23-jährige Frau mit einem Taschenmesser in einem Hotel getötet und dann verstümmelt. Anschließend wollte sich der Täter selbst das Leben nehmen. "Es war wie in einem schlechten Horrorfilm", erklärte der Richter. Der Mann leidet laut dem Gericht an einer paranoiden Schizophrenie. Daher gilt er zum Tatzeitpunkt als schuldunfähig. Für die Allgemeinheit sei er aber weiter gefährlich. [dts Nachrichtenagentur]
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