Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Handwerk appelliert an Bundesregierung: Euro-Rettung nicht um jeden Preis

    Handwerk appelliert an Bundesregierung: Euro-Rettung nicht um jeden Preis » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion09.08.12↻ 14.12.22

    Berlin - Erstmals meldet sich in der Euro-Debatte jetzt auch das deutsche Handwerk zu Wort: Sein Zentralverband appelliert an die Bundesregierung, für die Euro-Rettung nicht jeden Preis zu zahlen. "Die Stabilisierung der Währungsunion ist kein Ziel an sich, das ungeachtet aller damit verbundenen Kosten verfolgt werden kann und darf", schreibt Verbandspräsident Otto Kentzler in einem Positionspapier, das dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe) vorliegt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte erst mit Frankreichs Präsident François Hollande und dann mit Italiens Ministerpräsident Mario Monti versprochen, alles zu tun, um den Euro zu retten.

    Kentzler, der rund eine Million Betriebe und fünf Millionen Beschäftigte in Deutschland vertritt, warnt dagegen: "Die Kosten dürfen keinesfalls größer werden als der Nutzen." Sonst drohe die Zustimmung der Bürger zu schwinden. Finanzhilfen dürften zudem nicht dazu führen, dass der Reformdruck in den Empfängerländern sinkt: "Es ist den Bürgern und Unternehmen in den leistungsfähigen Stabilitätsländern nicht zuzumuten, im Ergebnis staatlicher Garantien, im Rahmen von Eurobonds oder Altschuldentilgungsfonds, für die politischen Fehlentscheidungen anderer Staaten haften zu müssen – ohne Hoffnung auf tatsächliche Besserung", schreibt Kentzler.

    Die Refinanzierung des dauerhaften Rettungsschirms ESM durch die Europäische Zentralbank (EZB) berge "massive Gefahren für die Funktionsfähigkeit der Währungsunion insgesamt", heißt es in dem Papier weiter. Eine Flutung der Finanzsysteme mit zusätzlichem Geld der EZB könne rasch zu einer Ausweitung der inflationsrelevanten Geldmenge führen. "Wenn das Geldmengenwachstum nicht mehr durch die realwirtschaftliche Entwicklung unterlegt ist, droht Inflation", warnt das Handwerk. [dts Nachrichtenagentur]

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelSamsung Galaxy Note II mit unzerbrechlichem Display
    Nächster Artikel Opposition: Regierung verschließt Augen vor Obdachlosigkeit
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Sicherheitspolitiker warnen vor iranischen Anschlägen
    2 min
    Nach Wegner-Rückzug: Krach schließt Koalition mit CDU nicht aus
    1 min
    Verdi-Chef kritisiert Rentenkommission: Betriebsrente in Gefahr
    1 min
    DGB-Chefin Fahimi fordert Pflichtbeitrag zur Betriebsrente
    1 min
    Tabaksteuer soll stärker steigen als geplant
    2 min
    SPD-Politiker für mögliche EU-Sanktionen gegen Israel
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    Netzwerk: naanoo | Medizin+ | Localpedia | Promis+ | Gameblog

    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken