Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Haseloff rät Merz zu empathischer Rede an die Nation

    Haseloff rät Merz zu empathischer Rede an die Nation - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion15.09.26
    Reiner Haseloff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Reiner Haseloff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) - Der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), empfiehlt Bundeskanzler Friedrich Merz, mit einer empathischen Rede an die Nation wieder Zugang zum eigenen Volk zu finden.

    "Er weiß, dass er der schlechtangesehenste Kanzler der deutschen Geschichte ist", sagte Haseloff dem TV-Sender "Welt" am Dienstag. "Er weiß, dass die CDU Deutschlands noch nie so weit unten gelegen hat. Letztendlich unterscheidet derzeit die CDU Deutschlands nichts von der CDU Sachsen-Anhalt. Das sind Zehntel. Wenn man noch das strategische Wählen - was eine Rolle gespielt hat bei uns - reinrechnet, sind wir mindestens genauso `gut`, in Anführungsstrichen, wie die Bundes-CDU. Einschließlich der CSU, die da mit verrechnet ist. An diesen Fakten kommt man doch nicht vorbei."

    Haseloff empfahl dringend, mal zu grundsätzlichen Themen eine sehr empathische Ansprache an die Bevölkerung, an das Volk in kritischen Situationen zu halten. Er habe das bei Corona erlebt und bei anderen Sachen. Da habe man selber als Ministerpräsident oder die Kanzlerin sozusagen gesagt, dass es ans Eingemachte gehe. Es gehe um die generelle Stabilität und die Demokratie, sagte der CDU-Politiker. Die dürfe nicht weiter Fliehkräfte entwickeln nach links und nach rechts, sondern es müsse Mehrheiten in der Mitte immer noch organisierbar geben.

    Dass der Bundeskanzler nun - kurz vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin - Maßnahmen gegen die hohen Spritpreise ankündigt, findet Haseloff legitim. "Die Besetzung dieser Inseln durch die Huthi, ist ja nun sozusagen nochmal ein dynamischer Punkt gewesen, nachdem sich der Spritpreis zumindest auf hohem Niveau wieder etwas zu beruhigen schien", sagte er. Wenn so etwas passiere, müsse auf jeden Fall eine Reaktion kommen. Die Preissituation sei inzwischen für viele Menschen existentiell.

    Die Niederlage von Sachsen-Anhalt erklärt Haseloff vor allem damit, dass bisherige Nichtwähler den Bundeskanzler abwählen wollten. Dass diese "sehr starke Nichtwählerschaft, die bisher sozusagen dann zu Hause geblieben war", sich habe aktivieren lassen, habe jetzt eben dafür gesorgt, dass die Wahlsituation sei, wie sie ist.

    Eine AfD-Verbotsprüfung lehnt Haseloff ab. Das dauere Jahre. "Wir können auch nicht, wie bei uns, 43 Prozent der Wählerinnen und Wähler plus der fünf Prozent vom BSW, sozusagen im Sinne ihres bewussten Votums aus dem Rennen nehmen. Also quasi mit einem Wahlverbot dort belegen, weil sie sozusagen die demokratische Mitte nicht nur stören, sondern ins Wanken bringen", sagte er.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelDax lässt nach - Ölpreis und Anleiherenditen belasten Börse
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Dax lässt nach - Ölpreis und Anleiherenditen belasten Börse
    3 min
    Merz und al-Zaidi wollen engere wirtschaftliche Zusammenarbeit
    1 min
    Koalition ringt um Antwort auf hohe Spritpreise
    1 min
    Grüne gegen Ticketschranken an Bahnhöfen
    2 min
    Bund und Berlin unterzeichnen neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag
    2 min
    Union will Personalabbau in EU-Institutionen
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken