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    Home»Nachrichten»IfW-Präsident erwartet "größte Rezession in der Nachkriegszeit"

    IfW-Präsident erwartet "größte Rezession in der Nachkriegszeit" - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion24.04.20↻ 16.11.21
    Foto: Industrieanlage, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Industrieanlage, über dts Nachrichtenagentur

    Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, erwartet aufgrund der Corona-Pandemie die "größte Rezession in der Nachkriegszeit" für die deutsche Wirtschaft.

    Kiel (dts Nachrichtenagentur) - Das sagte Felbermayr im Podcast "Tonspur Wissen" des Nachrichtenportals T-Online. Mit Blick auf die wirtschaftlichen Einbußen des jüngst gelockerten Lockdowns sagte der IfW-Präsident: "Wir reden über zig Milliarden Euro."

    Steuererhöhungen zur Finanzierung?

    Teuer würden neben den wirtschaftlichen Schäden auch die Ausgaben für das Gesundheitswesen. "Die gesundheitspolitischen Anstrengungen müssen ja auch finanziert werden", so der Ökonom weiter. Diese Kosten trügen schlussendlich alle Bürger. "Wir werden über kurz oder lang über Steuererhöhungen nachdenken müssen", sagte Felbermayr. Gleichzeitig hält er es für den falschen Weg, allein Besserverdienende zu belasten. "Das lässt sich nicht kompensieren durch höhere Steuern der Gutverdienenden", so der IfW-Präsident weiter. Zudem sollte man die Steuern für Reichere auch deshalb nicht erhöhen, "weil damit für diese Personengruppen oder Unternehmen die Anreize, zu produzieren, Arbeit anzubieten, kleiner würden."

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    Höhere Steuern aber seien nichts, das während der Krise entschieden werden sollte, so der Ökonom. Vielmehr schlug er vor, wie geplant den Solidaritätszuschlag abzuschaffen, statt dies wegen der Corona-Kosten zu verschieben. "Wir sollten nicht Dinge, die ordnungspolitisch richtig waren vor der Krise, jetzt in Frage stellen", sagte Felbermayr. Dies gelte auch für die Bepreisung von CO2.

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