Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Kauder kündigt Rechtsverschärfungen gegen Hass im Internet an

    Kauder kündigt Rechtsverschärfungen gegen Hass im Internet an » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion20.11.16
    Volker Kauder, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Volker Kauder, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) hat eine schärfere Gangart gegen rechtswidrige Hass-Botschaften im Internet angekündigt und will dafür die Betreiber Sozialer Medien stärker in die Pflicht nehmen. Die Betreiber solcher Internet-Plattformen hätten über Jahre ihre gesetzliche Verpflichtung zur Löschung rechtswidriger Inhalte "eklatant vernachlässigt", schreibt Kauder in einem Gastbeitrag für die "Welt am Sonntag". Der Worte seien "genug gewechselt. Es muss gehandelt werden", erklärte der CDU-Politiker.

    "An Rechtsverschärfungen wird kein Weg vorbeigehen." Kauder schlug ein mehrstufiges Vorgehen vor: "Zunächst sollte die Frist näher konkretisiert werden, wie schnell ein Betreiber einen rechtswidrigen Post oder Kommentar entfernen muss." Zudem wäre den Betreibern ab einer bestimmten Größe zur Auflage zu machen, eine Beschwerdestelle einzurichten. Deren Ausstattung müsste so bemessen werden, dass die Löschungsbegehren der Nutzer zügig bearbeitet werden könnten. "Die Betreiber sollten einen jährlichen Bericht darüber vorlegen, der auch aussagt, wie viele Einträge nach welchen Kriterien gelöscht wurden", forderte Kauder. "Kann der Betreiber keine Beschwerdestelle oder keinen Transparenzbericht vorweisen, sollte dies mit einem empfindlichen Bußgeld geahndet werden." Falls dann immer noch keine Verbesserung eintreten sollte, wäre auch an einen weiteren neuen Bußgeldtatbestand zu denken. "Dieser könnte daran anknüpfen, dass einzelne Löschungsbegehren unzureichend bearbeitet werden. Zudem müsste die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden geregelt werden." Es werde kein Weg daran vorbeigehen, dass Deutschland auf diesem Feld vorangehen müsse, "auch um die Diskussion in der EU zu bestimmen", so Kauder. "Die Bundesregierung muss das Thema jetzt auf die Tagesordnung setzen. Die Justizminister der Länder machen hier jetzt ebenfalls zu Recht Druck." Kauder verlangte auch, dass Betroffene von den Plattform-Betreibern in Zukunft die Herausgabe der Internet-Adresse des Urhebers rechtswidriger Aussagen erzwingen dürfen. Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion warf Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) Versäumnisse bei der Durchsetzung geltenden Rechts vor. "Es ist der fatale Eindruck entstanden, als diskutiere der Bundesjustizminister mit Facebook, YouTube und Co. darüber, ob sie die Güte hätten, dem Telemediengesetz nachzukommen oder nicht. Einen solchen Eindruck darf jedoch kein Rechtsstaat aufkommen lassen."

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelÖsterreich: Van der Bellen verteidigt Grenzöffnung
    Nächster Artikel CDU-Parteitag droht Streit um Umgang mit AKP-Anhängern
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Strack-Zimmermann sieht Orban-Abwahl als "geopolitisches Zeichen"
    2 min
    Eon: Iran-Krieg wirkt sich langfristig auf Strom und Gaspreise aus
    1 min
    Warken will Notdienstpraxen Abgabe von Medikamenten erlauben
    2 min
    Ökonom Cremer fordert 30-Prozent-Garantie für Geringverdiener
    1 min
    Apotheker wollen deutliche Honorar-Erhöhung
    2 min
    Grüne kritisieren zu laxen Umgang mit kritischer Infrastruktur
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    Netzwerk: naanoo | Medizin+ | Localpedia | Promis+ | Gameblog

    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken