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    Klingbeil sieht Chancen bei industrieller KI - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion30.09.26
    Lars Klingbeil am 30.09.2026, via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Lars Klingbeil am 30.09.2026, via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat die Chancen der industriellen KI für die deutsche Wirtschaft hervorgehoben. Eine Umfrage der Deutschen Bank habe gezeigt, wie groß das Interesse von Investoren an Europa und vor allem an Deutschland sei und dass es wachse, sagte Klingbeil beim Jahrestreffen der Initiative "Made for Germany" am Mittwoch.

    Man sehe, dass Unternehmen wie die Telekom oder die Schwarz-Gruppe in Deutschland Rechenzentren baue und in KI investiere. Die industrielle KI treibe derzeit das Wachstum voran. "Wir haben erfolgreiche Start-ups in diesem Bereich, die zum Beispiel Störungen in Produktionsabläufen bei großen Industrieunternehmen sehr schnell erkennen und auflösen können und wir sehen, wie das Kosten und Produktivität spart", so der Finanzminister weiter.

    Man habe starke Industrieunternehmen wie Siemens, Bosch oder Thyssenkrupp mit einer "unglaublichen Menge" an Daten. "Und deswegen glaube ich, dass die industrielle KI eine riesige Chance für uns in Deutschland ist. Wir müssen Tempo machen in diesen Bereichen", so der SPD-Politiker. Man habe gut ausgebildete Wissenschaftler. Daher müsse man ein attraktiver Raum für diese Wissenschaftler sein und noch stärker sein, als das heute der Fall sei.

    Zudem sei er der Meinung, "dass viele auch gerade aus den USA gucken, in welchen Teilen der Welt sie sich vielleicht niederlassen, wenn sich dort die politische Lage auch weiter zuspitzt". Das sei "eine riesige Chance für Deutschland", sagte Klingbeil.

    Vor einem Jahr war die Initiative "Made for Germany" mit dem Ziel angestoßen worden, einen Beitrag zur Verbesserung des Investitionsklimas in Deutschland zu leisten.

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