Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Kosten für Rettungsdienst-Einsätze in acht Jahren verdoppelt

    Kosten für Rettungsdienst-Einsätze in acht Jahren verdoppelt - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion25.02.18↻ 06.07.23

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Kosten für Einsätze von Rettungswagen gehen bundesweit stark in die Höhe. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" haben sich die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen in den vergangenen acht Jahren nahezu verdoppelt: auf 2,1 Milliarden Euro im Jahr 2016. Demnach rückten zuletzt bundesweit rund 5,2 Millionen Mal Rettungswagen aus.

    Verantwortlich für diese Kostenexplosion ist nach Ansicht von Politikern eine stark gestiegene Anspruchshaltung der Patienten. Immer häufiger werde wegen Bagatellen die Notfallnummer 112 gewählt, sagte etwa die gesundheitspolitische Sprecherin der Union im Bundestag, Karin Maag (CDU), die eine "Neustrukturierung der Notfallversorgung" in dieser Legislaturperiode ankündigte. "Dabei werden wir auch über bestehende Strukturen sprechen, die bislang nicht so gut funktionieren."

    Geplant sei konkret eine Zusammenlegung der Notrufnummer 112 mit der Nummer des ärztlichen Notdienstes 116 117. Diese Nummer sei den meisten Patienten bisher kaum bekannt, sagte auch die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Sabine Dittmar. "Es ist also wenig verwunderlich, dass es zu Fehlsteuerungen kommt." Die für Gesundheitsthemen verantwortliche Bundestagsabgeordnete der Grünen, Kirsten Kappert-Gonther, regte zudem die Einrichtung einer Handy-App für Patienten an.

    "Darin könnten Hilfesuchende zu jeder Tages- und Nachtzeit die jeweils in ihrer Nähe verfügbaren Hilfsangebote angezeigt bekommen." Aus Sicht der Krankenkassen sorgt neben der gestiegenen Anspruchshaltung von Patienten auch ein problematisches Konstrukt für den Kostenanstieg: Während die Kommunen die Rettungsdienste in ihrer Stadt organisieren - über eigene Berufsfeuerwehren oder die Vergabe meist an Hilfsorganisationen - und die Preise dafür festsetzen, müssen die Krankenkassen die Einsätze bezahlen. Für die Kommunen bestehe somit kein Anreiz, die Einsatzzahlen zu begrenzen.

    "Wir sind in diesem Bereich komplett zahnlos", sagt der Leiter des Bereichs Rettungsdienste bei der AOK Rheinland/Hamburg. Zudem verteuern immer wieder Fälle von Abrechnungsbetrug das Rettungswesen. Bundesweit ermitteln derzeit nach Informationen der "Welt am Sonntag" Staatsanwaltschaften gegen private und gemeinnützige Anbieter, die gegenüber den Kassen nicht erbrachte Leistungen bei Rettungsfahrten abgerechnet haben sollen.

    Abrechnungsbetrug ist offenbar auch bei Krankenfahrten verbreitet, also nicht lebensbedrohlichen medizinischen Fahrten - etwa für Gehbehinderte oder Pflegebedürftige. Auch hier stiegen die Ausgaben der Krankenkassen in den vergangenen acht Jahren spürbar, sei es mit Krankentransportwagen oder Taxen und Mietwagen.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelPolitik fürchtet Ende des deutschen Lottoblocks
    Nächster Artikel Deutsche bezahlen im Urlaub am liebsten mit Bargeld
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Wadephul: UN müssen mehr für Ende von Konflikten tun
    2 min
    SPD-Abgeordneter Özdemir stellt Regierungsbeteiligung infrage
    2 min
    SPD-Vize Rehlinger fordert Kurskorrektur der Bundesregierung
    2 min
    Airbus-Aufsichtsratschef will globales Abkommen zur KI-Kontrolle
    1 min
    Endergebnis: Linke gewinnt Berlin-Wahl
    1 min
    Amtliches Wahlergebnis: CDU in Mecklenburg-Vorpommern draußen
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken