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    Home»Nachrichten»Laschet kritisiert "Einheitsbürokratie aus Berlin"

    Laschet kritisiert "Einheitsbürokratie aus Berlin" - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion24.10.19↻ 07.01.23

    Armin Laschet, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Armin Laschet, über dts Nachrichtenagentur

    Elmau (dts Nachrichtenagentur) - NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat vor Beginn der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag in Elmau eine stärkere Rolle der Bundesländer gegenüber Berlin und eine bessere Finanzausstattung der Länder gefordert. "Wir brauchen eine bürgernahe Politik, die passgenaue Lösungen vor Ort liefert, und keinen Zentralismus aus Berlin", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "Wichtig ist uns vor allem eine klare Aufteilung der Aufgaben- und Finanzverantwortung zwischen Bund und Ländern."

    Der Bürger müsse wissen, wen er bei Wahlen wofür verantwortlich machen könne, forderte Laschet. Dazu müssten die Länder die Finanzmittel bekommen, die sie für die Erfüllung ihrer Aufgaben benötigten. "Viele Probleme, für die Bürger Lösungen erwarten, lassen sich nur vor Ort entscheiden", so der NRW-Ministerpräsident. Das Münsterland ticke anders als die Oberlausitz, das Sauerland anders als Vorpommern. "Wer für Alles und Jedes eine Einheitsbürokratie aus Berlin anstrebt, wird den Menschen in ihren vielfältigen Lebenssituationen nicht gerecht."

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