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    Home»Nachrichten»Laschet sieht CDU und CSU jetzt "in größter Einigkeit"

    Laschet sieht CDU und CSU jetzt "in größter Einigkeit" » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion26.05.21↻ 12.11.22
    Markus Söder und Armin Laschet, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Markus Söder und Armin Laschet, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - CDU-Chef Armin Laschet hält seinen Machtkampf mit CSU-Chef Markus Söder um die Unionskanzlerkandidatur und dessen offen geäußerte Enttäuschung über die Entscheidung für den Rheinländer für harmlos im Ringen der beiden Schwesterparteien. "Mein Verhältnis zu Markus Söder ist gut und schon länger viel besser, als manche glauben wollten", sagte Laschet dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgaben). Vor dem Hintergrund der Zerwürfnisse zwischen Kanzlern Angela Merkel und dem langjährigen CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer in der Flüchtlingskrise sowie einst zwischen Kanzler Helmut Kohl und CSU-Urgestein Franz Josef Strauß sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident über seinen bayerischen Amtskollegen: "Zwischen CDU und CSU gibt es seit Jahrzehnten auch mal Reibungen. Dagegen sind wir heute in größter Einigkeit."

    Laschet betonte, mit dem Abschied von Merkel aus der Politik beginne "eine völlig neue Epoche". "Alles muss auf den Prüfstand, was zu viel an Bürokratie und zu wenig an Digitalisierung ist. Und wir müssen wirtschaftliches Wachstum erzeugen." Er bringe Regierungserfahrung und Nähe zu den Menschen mit: "Ich regiere ein großes Industrieland, mit einer Stimme Mehrheit, mit Stabilität und Ruhe. Nordrhein-Westfalen kann man nicht mit Helau und Alaaf regieren. Aber ohne Gespür für Schützenfest und Karneval, also ohne Volksverbundenheit und Verständnis für unsere Vielfalt, kann man hier keine Wahl gewinnen." Auf die Frage zu seinen Schwächen, antwortete Laschet: "Ich bin zufrieden." Er bekräftigte, dass er mit der Bundestagswahl NRW verlassen werde - auch wenn der CDU-Landesparteitag zur Entscheidung über seine Nachfolge als Ministerpräsident erst im Oktober stattfindet: "Ich habe es klar gesagt und dabei bleibt es auch: Nach der Bundestagswahl ist mein Platz in Berlin. Es gibt kein Rückfahrticket."

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