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    Home»Nachrichten»Maas erwartet von China "konstruktive Rolle" bei Corona-Ursachenforschung

    Maas erwartet von China "konstruktive Rolle" bei Corona-Ursachenforschung - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion17.04.20↻ 16.11.21
    Foto: Fahne von China, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Fahne von China, über dts Nachrichtenagentur

    Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) fordert harte Konsequenzen im Kampf gegen die Corona-Pandemie und hat klare Erwartungen an China.

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - "Wir sehen, dass die Zahlen in Wuhan noch einmal korrigiert worden sind. Das ist natürlich besorgniserregend. Es gibt Fragen, die müssen irgendwann beantwortet werden", sagte Maas der "Bild".

    Ursachenforschung wichtig für Impfstoffentwicklung

    Für die Ursachenforschung und die Entwicklung eines Impfstoffs sei es wichtig zu wissen, wo das Virus herkomme und wie es entstanden sei. "Das sind alles Fragen, die beantwortet werden müssen und da gehe ich davon aus, dass China, so wie es ja auch öffentlich vertreten wird, dabei eine konstruktive Rolle spielt", so der SPD-Politiker weiter. In den nächsten Wochen habe die chinesische Führung ausreichend Möglichkeiten, unter Beweis zu stellen, wie transparent sie tatsächlich mit dem Virus umgehen wolle. Dass man in Wuhan allerdings den Tiermarkt wieder geöffnet habe, könne er "nicht nachvollziehen", so der Außenminister.

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    Im Kampf gegen Pandemien gehe es darum, dass jeder seinen Beitrag leiste. "Dann muss man möglicherweise auch kulturelle Geflogenheiten ändern. Das tun wir ja hier auch: Wir gehen anders miteinander um, wir halten Distanz, wir schütteln uns nicht mehr die Hände, wir laufen mit Masken durch die Gegend", sagte Maas der "Bild". Man müsse Lehren aus dieser Krise ziehen und da könne sich niemand darauf berufen, dass "irgendwelche Dinge bei einem schon immer so gewesen sind".

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