Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Margot Käßmann blickt gelassen auf ihren Rücktritt als EKD-Chefin

    Margot Käßmann blickt gelassen auf ihren Rücktritt als EKD-Chefin - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion23.02.20↻ 17.11.21

    Margot Käßmann, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Margot Käßmann, über dts Nachrichtenagentur

    Hannover (dts Nachrichtenagentur) - Margot Käßmann, die am Montag vor zehn Jahren vom Amt der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche zurückgetreten ist, blickt gelassen auf das Ende ihrer Zeit als EKD-Chefin zurück. "Ich stehe zu meinem Fehler - er war öffentlich, aber gewiss nicht der einzige", schreibt Käßmann in einem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag". "Am Ende bin ich Gott dankbar für mein Leben mit allen Höhen und eben auch Tiefen", so die frühere EKD-Chefin weiter.

    Sie erinnere sich noch gut an die Tage im Februar 2010. "Da hatte ich Magenschmerzen und machte mir Selbstvorwürfe: Wie konnte dir das passieren? Mit dem Abstand eines Jahrzehnts denke ich: Ja, ich habe einen schweren Fehler gemacht. Aber all die Vorwürfe, die mir zu machen sind, berechtigterweise, habe ich mir selbst auch gemacht und schnell und klar die Konsequenzen gezogen", schreibt Käßmann. Natürlich habe sie den Anlass bereut: "Es ist absolut inakzeptabel, nach Alkoholkonsum Auto zu fahren! Wie oft habe ich das meinen Kindern eingebläut. Mir wird das bis heute in fast jedem Text über mich angelastet. Das allerdings nervt manchmal ebenso wie die Frage: Warum haben Sie denn kein Taxi genommen? Die habe ich mir tatsächlich auch schon gestellt", so die ehemalige EKD-Chefin weiter. Wer einen Fehler gemacht habe und sich dem stelle, brauche die Analyse der anderen nicht. Er oder sie wisse: "Wenn es öffentlich wird, muss ich mit dem Spott und der Häme der anderen leben. Davon gab es viel für mich, das ist verständlich. Menschen neigen dazu, über die Fehler der anderen zu lästern, denn dann stehen sie selbst besser da. Auf jeden Fall habe ich gelernt: Selbstmitleid, Rechtfertigungen, das kommt nicht gut an. Zum Glück habe ich damals nicht in diese Schublade gegriffen", schreibt Käßmann in dem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag".

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelLibyen-Krieg: Italiens Außenminister sieht Gefahr einer neuen Flüchtlingskrise
    Nächster Artikel Kantar/Emnid: Union und AfD verlieren - FDP legt zu
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    AfD und BSW einigen sich auf Landtagspräsidium in Sachsen-Anhalt
    2 min
    Merz weist Alleinverantwortung für Wahldebakel zurück
    2 min
    Krach kritisiert Linken-Wahlparty in Neukölln als "unerträglich"
    1 min
    Berliner Linke will keine roten Linien bei Sondierungen
    2 min
    Hamburgs CDU-Chef: Merz soll sich mit Vertrauensfrage durchsetzen
    1 min
    Union stellt Geheimdienst-Kooperation mit Berlin infrage
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken