
Kinder, die an einem Hirntumor erkrankt und anschließend genesen sind, haben noch Jahre danach mit den Gesundheitsfolgen zu kämpfen. Ausgelöst werden diese offenbar durch die Strahlenbehandlung.
Viele Krebskinder leiden unter jahrelangen Nachwirkungen
Kinder, die einen Gehirntumor überlebt haben, leiden noch Jahre später unter den Nachwirkungen der Behandlung, berichtet das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. In einer Studie der kalifornischen Stanford-Universität - unter der Leitung von Paul Fisher - kam heraus, dass ein Drittel der untersuchten Kinder drei Jahre nach der Therapie Förderunterricht benötigte und viele unter chronischen Kopfschmerzen, Übelkeit und Krämpfen litten.
Spätfolgen vor allem durch die Bestrahlung
Besonders Bestrahlung scheint belastende Spätwirkungen zur Folge zu haben. Wurde die Strahlenbehandlung mit Chemotherapie kombiniert, verschlimmerte dies die Spätfolgen nicht. Chirurgische Eingriffe beeinträchtigte die Lebensqualität dagegen weniger.
Links zur Studie
- Stanford Medicine: Effects of pediatric brain tumors and their treatment haunt survivors for years
- Pubmed: Profile of daily life in children with brain tumors: an assessment of health-related quality of life.
Studie: PMID: 16110009 DOI: 10.1200/JCO.2005.10.190 J, Clin Oncol. 2005 Aug 20;23(24):5493-500.
