Vor einer absehbaren, längeren schlaflosen Zeit einige Stunden auf Vorrat zu schlafen, bringt keinen Nutzen. „Vorschlafen in dem Sinn, dass wir mit langem, tiefem Schlaf eine Art Batterie füllen, auf die wir später zurückgreifen können, funktioniert leider nicht“, sagt Prof. Göran Hajak, Schlafforscher an der Universität Regensburg, im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Eine wesentlich effektivere Methode sei es, entgangenen Schlaf nachzuholen. Wie gut das funktioniert, erklärt Hajek an einem Beispiel: Wer, wie viele Deutsche, im Laufe einer Arbeitswoche bis zu fünf Stunden Schlafdefizit aufhäuft, kann davon etwa 80 Prozent abbauen, wenn er in der Nacht zum Samstag nur eine bis zwei Stunden länger schläft.
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