Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Neues Bundesinnenministerium ist bereits zu klein

    Neues Bundesinnenministerium ist bereits zu klein - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion03.07.16

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das für 210 Millionen Euro erbaute neue Bundesinnenministerium ist bereits zu klein. Ressortchef Thomas de Maizière (CDU) plant deshalb einen Anbau an der Rückseite des Ministeriums. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" soll der Büroturm internen Kalkulationen zufolge rund 67 Millionen Euro kosten.

    De Maizières Haus bestätigt den Betrag zwar nicht, teilt auf Anfrage aber mit: "Vorbehaltlich der haushaltsmäßigen Anerkennung des angemeldeten Raumbedarfs durch das Bundesfinanzministerium sollen bis zu 350 Arbeitsplätze geschaffen werden." Weil die Zeit drängt, sollen die Bauarbeiten im kommenden Jahr beginnen. Das voraussichtlich fünfstöckige "Bauteil C" wird eine Nutzfläche von 6.000 Quadratmetern haben. Im Innenministerium in Berlin-Mitte sind derzeit 1.277 Bedienstete untergebracht. Dazu kommen Praktikanten, Referendare und Beamte anderer Ministerien. Damit ist der Komplex vollständig belegt. Wegen des Platzmangels mussten laut "Welt am Sonntag" schon 140 Mitarbeiter "ausgelagert" werden. Sie sitzen bis auf Weiteres im 20 Autominuten entfernten "Bundeshaus", das 1950 noch vom damaligen Kanzler Konrad Adenauer eingeweiht worden war. Den Raumbedarf erklärt das Ministerium damit, dass es mehr zu tun habe. Dies sei vor dem Einzug in den Neubau nicht absehbar gewesen. In einer Antwort des Ministeriums auf einen Fragenkatalog der Zeitung heißt es dazu: "Seit dem Bezug des Neubaus erfolgte eine Aufgabenmehrung, insbesondere zur Bewältigung der Flüchtlingslage, der Integration von Flüchtlingen, für das Sicherheitspaket und zur IT-Konsolidierung Bund." Nach dem Bericht der "Welt am Sonntag" wäre es möglicherweise deutlich billiger gewesen, das neue Ministerium von Beginn an größer zu planen. Doch das geschah nicht. Zwei Sündenböcke dafür hat de Maizière schon - das Finanzministerium und den Haushaltsausschuss des Bundestages. Beide hätten dem Innenministerium zufolge "keine Raumreserven für künftige Aufgabenentwicklungen und damit einhergehenden Personalaufwuchs" zugestanden. Der zusätzliche Bedarf hat aber noch eine andere Ursache. De Maizière will etliche Mitarbeiter von Bonn in die Hauptstadt holen. Auch deshalb soll angebaut werden. Doch seine Pläne stoßen auf Widerstand in Bonn. Oberbürgermeister Ashok Sridharan (CDU) sagte der "Welt am Sonntag": "Die Verlagerung weiterer Arbeitsplätze verstößt gegen das Berlin/Bonn-Gesetz." Das Gesetz von 1994 sehe eine "faire Arbeitsteilung" zwischen beiden Städten vor und müsse eingehalten werden. Auch bei Sozialdemokraten wird Protest laut. Achim Post, Vorsitzender der NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion, kritisiert: "Leider setzt Thomas de Maizière seine lange, traurige Reihe von Verstößen gegen das Gesetz fort." Dies müsse mit dem Koalitionspartner diskutiert werden. Am Montag treffen sich in Bonn Vertreter der Stadt, von Nordrhein-Westfalen sowie Parlamentarier aus dem Bundestag, Landtagen und dem Europäischen Parlament, um Eckpunkte für die "Sicherung der Bundesstadt" zu beschließen. Derzeit haben acht der insgesamt 14 Bundesministerien einen zweiten Dienstsitz in Bonn. Sechs Ministerien unterhalten dort noch den Hauptsitz. Nach dem Berlin/Bonn-Gesetz sollten 60 Prozent aller Bundesbediensteten von Bonn aus arbeiten. Tatsächlich sind laut "Welt am Sonntag" in Berlin inzwischen 62 Prozent der insgesamt 18.000 Bundesbediensteten.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelImmer mehr Briten wollen deutsche Staatsbürgerschaft
    Nächster Artikel Seeheimer Kreis greift Merkel an
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    EU kritisiert Freiheitseinschränkungen in Hongkong und Macao
    2 min
    Dax dreht ins Plus - Ölpreis sinkt
    2 min
    Bundesnetzagentur macht Vorschlag für Glasfaser-Entgelte
    2 min
    BMW drängt auf höhere Preise für chinesische Autos in Europa
    2 min
    Kassenärzte weisen Merz-Vorstoß zu Privatpatienten zurück
    1 min
    SPD macht nach Clan-Kontakten Druck auf Linken-Abgeordneten Kocak
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken