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    Home»Nachrichten»Öffentliche EM-Übertragungsorte: Politiker für erhöhte Sicherheitsvorkehrungen

    Öffentliche EM-Übertragungsorte: Politiker für erhöhte Sicherheitsvorkehrungen - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion08.06.16

    Fußballfans der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Fußballfans der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Politiker fürchten, dass in Deutschland öffentliche Übertragungsorte, sogenannte Public-Viewing-Veranstaltungen, während der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich in den Fokus von Terroristen rücken könnten und fordern Konsequenzen: "Eine mögliche Antwort hierauf wären Sicherheitsschleusen, an denen bereits frühzeitig verdächtige Gegenstände abgefangen werden können", sagte der FDP-Bundesvize Wolfgang Kubicki dem "Handelsblatt". Absolute Sicherheit gebe es aber nicht. "Das Ziel sollte aber bleiben, dass die Sicherheitsbehörden den Terroristen immer einen Schritt voraus denken." Ähnlich äußerte sich der Großstadtbeauftragte der Unions-Bundestagsfraktion, Kai Wegner (CDU).

    "Aufgrund der Bedrohungslage brauchen wir beim Public Viewing erhöhte Sicherheitsmaßnahmen wie zum Beispiel verschärfte Einlasskontrollen. Denkbar wären Sicherheitsschleusen", sagte Wegner, der auch Generalsekretär der Berliner CDU ist, dem "Handelsblatt". Über eine solche Maßnahme müssten aber die Sicherheitsbehörden entscheiden. Der SPD-Innenexperte Burkhard Lischka vertraut auf die Arbeit der einschlägigen Experten. "Dass unsere Polizei- und Sicherheitsbehörden alles Notwendige tun werden, das heißt auch den Einsatz von Körperscannern zu prüfen, ist angesichts der Bedrohungslage eine Selbstverständlichkeit", sagte Lischka dem "Handelsblatt". Dazu brauche es aber "keiner klugen Ratschläge des selbsternannten Sicherheitsexperten Wolfgang Kubicki". Auch die Grünen plädieren für einen besonderen Schutz öffentlicher EM-Übertragungsorte. Sicherheitsschleusen gebe es ja bereits bei vielen Veranstaltungen. "Die Sicherheitsbehörden sollten diese Kontrollen, dort wo das möglich und verhältnismäßig ist, durchführen", sagte Fraktionsvize Konstantin von Notz dem "Handelsblatt".

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