Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Ökonomen warnen vor Staatshilfen nur für Autozulieferer

    Ökonomen warnen vor Staatshilfen nur für Autozulieferer - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion07.09.20↻ 16.11.21
    Autobahn, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Führende Ökonomen lehnen spezielle staatliche Hilfen nur für die Autozulieferer ab. Die Automobilbranche brauche als ein "essenzieller Teil der deutschen Volkswirtschaft" jetzt zwar auch staatliche Unterstützung, sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Direkte staatliche Beteiligungen an Autofirmen und Kaufprämien für Verbrennungsmotoren wären aber "kontraproduktiv, denn sie würden den Strukturwandel bremsen und nicht fördern".

    Ähnlich äußerte sich der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW), Gabriel Felbermayr. "Die Krise der Autobauer hat schon lange vor Corona eingesetzt. Sie ist struktureller, nicht konjunktureller Natur", sagte Felbermayr dem "Handelsblatt". Die Probleme der Autobranche belegten, dass der klimapolitische Umbau der Individualmobilität gescheitert sei. "Zuerst kamen brachiale Flottengrenzwerte, die mit Blick auf die CO2-Ziele viel zu spezifisch sind, jetzt sollen Subventionen oder gar die Teilverstaatlichung der Zulieferer folgen." Kämen jetzt noch Kaufprämien für Verbrenner wäre dies nur "das Eingeständnis dieses Scheiterns". Grüne und IG Metall hatten am Wochenende einen staatlichen Fonds vorgeschlagen, der sich mit einer Beteiligung etwa bei Zulieferern engagiert, die von der Coronakrise hart getroffen wurden. Auch der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer wandte sich gegen den Vorstoß. "Das wäre der Einstieg in eine Art Staatskapitalismus", sagte Dudenhöffer der Zeitung. Die Branche sei mitten in der Transformationsphase zur Elektromobilität und der Digitalisierung. Da sei es falsch, die alten Strukturen mit Staatshilfen zu zementieren. "Man kann im Einzelfall über Kredithilfen nachdenken oder die Stundung von Steuerzahlungen, aber bitte keinen allgemeinen staatlichen Zulieferfonds", fügte Dudenhöffer hinzu. "Wir würden damit der deutschen Autoindustrie internationale Wettbewerbsnachteile einkaufen." Kaufbeihilfen für Verbrenner hält Dudenhöffer für sinnvoll. Europaweit seien im August die Pkw-Verkäufe eingebrochen, der Markt sei äußerst fragil. "Von daher wäre es sehr wichtig, einen breiten Nachfrageimpuls zu setzen und natürlich Verbrenner zu fördern", sagte er. Die einseitige hohe Förderung der Elektroautos löse hingegen nicht das Konjunkturproblem und sei falsch. "Nur Kunden bringen die halbleeren Fabriken wieder zum Laufen, und dazu muss man den Kunden in der großen Konjunkturkrise eine große Karotte geben."

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelBericht: Keine Ermittlungen wegen "taz"-Kolumne über Polizisten
    Nächster Artikel Laschet will Beschleunigung von Planungsprozessen
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Fast jede zweite Notaufnahme ist überlastet
    2 min
    Glücksspielbehörde will mehr Befugnisse gegen illegale Anbieter
    2 min
    Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts stirbt nach Unfall auf Oktoberfest
    1 min
    Linken-Wahlsieg: CSU für rasches Verbot von Immobilien-Enteignungen
    1 min
    Mehrheit der Deutschen will Preisdeckel für Benzin und Diesel
    1 min
    Ex-UN-Botschafter fordern Reform des Sicherheitsrats
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken