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    Home»Nachrichten»Rechnungshof rügt Verlängerung der Sonderregelungen zur Kurzarbeit

    Rechnungshof rügt Verlängerung der Sonderregelungen zur Kurzarbeit - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion15.02.22↻ 09.04.22
    Bundesrechnungshof, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Bundesrechnungshof, über dts Nachrichtenagentur

    Bonn (dts Nachrichtenagentur) - Der Bundesrechnungshof rät von der geplanten Verlängerung der Sonderregelungen für das Kurzarbeitergeld bis Ende Juni ab. Konjunktur und Arbeitsmarkt hätten sich in den vergangenen Monaten deutlich erholt, heißt es in einem Bericht der Rechnungsprüfer an den Haushaltsausschuss des Bundestags, über den das "Handelsblatt" berichtet. Deshalb gebe es keine Notwendigkeit für eine Verlängerung der "sehr ausgabenintensiven" Sonderregeln.

    Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will die maximale Bezugsdauer des Kurzarbeitergelds von 24 auf 28 Monate erhöhen und Unternehmen bis Ende Juni erleichterten Zugang gewähren. Die Regelung sei aber zu wenig zielgenau und das Arbeitsministerium habe die erwarteten Mehrausgaben in Höhe von 450 Millionen Euro nicht schlüssig dargelegt, monieren die Rechnungsprüfer. Bei einer Verlängerung der undifferenzierten Regelung bestehe die Gefahr von Mitnahmeeffekten. Auch könnten nicht zukunftsfähige Unternehmen künstlich am Leben gehalten werden. "Was während der Phase massiver krisenbedingter Beschränkungen der wirtschaftlichen Tätigkeit unverzichtbar war, führt nunmehr zu nicht mehr gerechtfertigten Ausgaben in erheblicher Größenordnung und zu vermeidbaren Risiken für den strukturellen Anpassungsprozess", schreibt der Rechnungshof.

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