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    Home»Nachrichten»Regierung: Drohnenabwehr an Flughäfen wird voraussichtlich günstiger

    Regierung: Drohnenabwehr an Flughäfen wird voraussichtlich günstiger - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion14.05.20↻ 16.11.21

    Start- und Landebahn an einem Flughafen, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Start- und Landebahn an einem Flughafen, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Finanzierung der Drohnenabwehr an deutschen Flughäfen wird voraussichtlich günstiger als zunächst angenommen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor, über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben) berichten. Demnach liegen die Kosten, die die Deutsche Flugsicherung (DFS) für die Überwachung von unbemannten Fluggeräten in Flugplatznähe für die fünfjährige Regulierungsperiode aufbringt, bei 109 Millionen Euro.

    In einer vorherigen Antwort hatte die Bundesregierung die Kosten noch auf rund 30 Millionen Euro pro Flughafen beziffert, die Gesamtkosten hätten damit für die 16 deutschen internationalen Flughäfen bei rund 480 Millionen Euro gelegen. Unklar ist allerdings, wie die DFS die entstehenden Kosten einfordern kann. Denn laut einer vorläufigen Entscheidung der Europäischen Kommission gehört das Auffinden von Drohnen zur allgemeinen Gefahrenabwehr und ist somit nicht Teil der Flugsicherung. Die FDP-Bundestagsfraktion kritisiert daher die Strategie der Bundesregierung zur Drohnenabwehr als "chaotisch". "Nach diversen Zwischenfällen in den letzten Jahren an deutschen Flughäfen ist noch immer keine Lösung in Sicht. Deswegen muss sich die Bundesregierung schleunigst auf EU-Ebene in Sachen Drohnenabwehr einigen und die Sicherheit an den Flughäfen gewähren", sagte FDP-Verkehrsexperte Bernd Reuther den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

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