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    Home»Nachrichten»Rehlinger will Niedriglohnsektor "massiv zurückdrängen"

    Rehlinger will Niedriglohnsektor "massiv zurückdrängen" - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion14.01.20↻ 17.11.21

    Reinigungskraft in einer U-Bahn-Station, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Reinigungskraft in einer U-Bahn-Station, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Wirtschaftsministerin des Saarlandes, Anke Rehlinger, will die Einhaltung von Tarifbestimmungen zur Bedingung für öffentliche Aufträge in Milliardenhöhe machen. "Wir müssen den Niedriglohnsektor massiv zurückdrängen, aber auch dafür sorgen, dass die Löhne insgesamt steigen", sagte Rehlinger der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Das geht nicht, solange Unternehmen aus der Tarifbindung fliehen", fügte die stellvertretende Ministerpräsidentin hinzu.

    "Ich bin dafür, dass Bund, Länder und Kommunen künftig nur noch öffentliche Aufträge an Unternehmen vergeben dürfen, wenn die sich an Tarifbestimmungen halten", sagte sie. Der Staat müsse mit gutem Beispiel vorangehen und dürfe kein Lohndumping durch Steuergelder finanzieren. "Immerhin vergibt der Staat Aufträge für rund 400 Milliarden Euro pro Jahr. Das ist eine enorme Marktmacht", sagte Rehlinger und verwies auf das sogenannte Fairer-Lohn-Gesetz aus dem Saarland, welches Schule machen sollte.

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