Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Schneider ruft Länder zu Investitionen in Wasserinfrastruktur auf

    Schneider ruft Länder zu Investitionen in Wasserinfrastruktur auf - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion04.10.26
    Carsten Schneider (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Carsten Schneider (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat sich alarmiert über die niedrigen Pegelstände in Deutschland gezeigt und die Bundesländer zu massiven Investitionen in die Wasserinfrastruktur aufgerufen. "Die Lage am Rhein und am Bodensee ist eine dramatische Belastung, nicht nur für die Natur, sondern auch für die Wirtschaft", sagte Schneider dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

    Deutschland brauche einen anderen Umgang mit Wasser. "Die Länder tun gut daran, die Mittel aus dem Sondervermögen zu einem guten Teil in die Wasserinfrastruktur zu investieren", so der Umweltminister weiter. Die Verfügbarkeit von Wasser sei ein zentraler Faktor für Sicherheit und Wirtschaft.

    Bei einer Sonderkonferenz an diesem Montag in Berlin will Schneider zusammen mit EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall aufzeigen, wie ein neuer Umgang mit Wasser aussehen könnte. Teilnehmen werden Vertreter von Ländern, Unternehmen und Verbänden. Wasserpolitik der letzten Jahrhunderte sei gewesen, Wasser möglichst schnell abzuleiten und nasse Flächen trockenzulegen, sagte Schneider.

    Heute sei die Aufgabe, Wasser so gut wie möglich in der Landschaft zu halten. "Wenn die Gebirge mit ihren Gletschern als Wasserlieferanten ausfallen, müssen die Flüsse, Auen, Wälder und Böden umso mehr zu Wasserspeichern werden", führte der Minister aus. Das bedeute zum Beispiel, "trockene Moore wiederzuvernässen, Flüssen mehr Raum zu geben und Wälder zu stabilen Mischwäldern umzubauen." Aber auch die technische Wasserinfrastruktur müsse fit gemacht werden.

    Der Rhein sei nur das sichtbarste Zeichen einer größeren Entwicklung. "Die Zeiten, in denen wir uns in Deutschland über Wasser keine Gedanken machen mussten, sind endgültig vorbei", so der SPD-Politiker. Laut Bundesanstalt für Gewässerkunde erreichen die Wasserstände an zahlreichen Pegeln im Rhein bereits neue Tiefstwerte. Eine Entspannung ist demnach auch in der ersten Oktoberhälfte nicht zu erwarten. Es regne zu wenig und zu kurz, um die Wasserführung in den Bundeswasserstraßen nachhaltig zu beeinflussen.

    Die Pegelstände können sich auch auf die Energieversorgung auswirken, wie die Bundesnetzagentur deutlich machte. "Durch die Niedrigwasserlage können Binnenschiffe gegenwärtig nur mit reduzierten Ladungskapazitäten die Kohlekraftwerke insbesondere in Süddeutschland beliefern", sagte ein Sprecher der Behörde dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Dies habe bisher aber keine Auswirkungen auf die Verfügbarkeit der Kraftwerke.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelHalbvolle Gasspeicher: Linke will 150 Euro Energiekrisengeld
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Halbvolle Gasspeicher: Linke will 150 Euro Energiekrisengeld
    2 min
    Wolf warnt BSW vor Unterstützung der AfD in Sachsen-Anhalt
    2 min
    Rhein will Ausschussposten im Bundestag für AfD
    2 min
    Hessens Ministerpräsident fordert Tankrabatt bis 2027
    1 min
    Rhein will stärkere konservative Ausrichtung der CDU
    1 min
    Bahn bietet Familienticket dauerhaft an
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken