Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Seehofer gegen Wähler-Schelte - Kritik an "pro-europäischen Eliten"

    Seehofer gegen Wähler-Schelte - Kritik an "pro-europäischen Eliten" - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion13.11.16
    Wahllokal, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Wahllokal, über dts Nachrichtenagentur

    München (dts Nachrichtenagentur) - Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) wendet sich dagegen, angesichts des Erfolgs von Rechtspopulisten und Europagegnern die Bevölkerung zu kritisieren. An der Vertrauenskrise in der Europäischen Union seien nicht die Bürger schuld. Sie sei ein Problem der pro-europäischen Eliten "in Brüssel ebenso wie in den Nationalstaaten", schreibt Seehofer in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (F.A.Z. Montagsausgabe).

    Wer einer kritischen und enttäuschten Bevölkerung nun mit dem moralischen Zeigefinger von oben herab entgegentrete, der verkörpere eine Arroganz, für die Europa in den Augen vieler steht, so der CSU-Vorsitzende in der F.A.Z. Es sei zynisch, zu denken, dass viele Probleme unserer Zeit "von Währungsfragen bis TTIP" zu komplex seien, "um sie den Bürgern auf verständliche Weise vermitteln zu können". Das sei die "Selbstaufgabe politischer Vermittlungsverantwortung". Den Zustand der Europäischen Union beschreibt Seehofer mit den Worten, Europa sei für viele Menschen "weit weg". Dennoch müsse jedem Europaskeptiker entgegnet werden: "Wir Europäer haben nur eine Chance, unsere Lebensweise zu verteidigen, wenn wir gemeinsam in die Zukunft gehen." Europa und nationale Interessen müssten als Symbiose gedacht werden und nicht als Gegensätze. Ohne Europa und seine von Antike, Juden- und Christentum, Humanismus und Aufklärung geprägte Leitkultur, so Seehofer, hätten nicht nur wir Deutschen keine Chance in der Welt. Die Welt aber sei "nicht befremdet über unseren europäischen Stolz, sondern unsere europäische Verzagtheit". Seehofer fordert: "Mehr Mut zu uns selbst. Noch ist es nicht zu spät!" Seine Haltung in der Flüchtlingskrise kennzeichnete Seehofer mit den Worten, Vertragstreue sowie Recht und Ordnung seien die fundamentalen Voraussetzungen für europäische Solidarität. In Europa gelte ein gemeinsames Asylrecht. "Wer zu Recht Schutz sucht, der muss Schutz bekommen. Dazu bekennen wir uns." Das europäische Asylsystem bedeute aber nicht, frei wählen zu können, wo der Schutz gewährt wird. Ein Flüchtling, der europäischen Boden betreten habe, sei in Sicherheit und genieße Schutz. Die Weiterreise nach Deutschland sei keine Flucht mehr. Das Asylrecht, so Seehofer in der F.A.Z" bedeute auch nicht, alle nationalen Sicherheitsinteressen zu vergessen. "Der Rechtsstaat muss wissen, wer ins Land kommt, wer hier lebt und wer ein Bleiberecht hat." Nach Worten des CSU-Vorsitzenden haben Menschen in Bayern und die bayerische Politik in der Flüchtlingskrise "ein kraftvolles Zeichen der Humanität und der Solidarität gegeben". Das Zerrbild eines herzlosen Bayern sei völlig absurd. Bis zum Jahr 2018 gebe Bayern neun Milliarden Euro aus, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen. Schon jetzt seinen fast 40 000 Flüchtlinge in Praktika, Ausbildung und Arbeit integriert. Damit liege Bayern auf Platz eins in Deutschland."

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelTop-Republikaner: Partei wird Freihandel gegen Trump verteidigen
    Nächster Artikel Hamilton gewinnt in Brasilien - Formel 1 bleibt spannend
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Spritpreisdeckel: Mineralölkonzerne warnen vor Versorgungsengpässen
    1 min
    2. Bundesliga: FCK schlägt Braunschweig - Nürnberg besiegt KSC
    2 min
    SPD-Wirtschaftsforum beklagt Vertrauensverlust in Politik
    1 min
    Ökonomen und Verbände uneins über Tankrabatt
    3 min
    Tennet fordert besseren Schutz kritischer Infrastruktur
    2 min
    191. Oktoberfest eröffnet
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken