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    Home»Nachrichten»Stars»P. Diddy mag Alaska nicht - und wirbt für Barack Obama

    P. Diddy mag Alaska nicht - und wirbt für Barack Obama » Stars

    News RedaktionNews Redaktion02.09.08↻ 18.10.24

    P. Diddy glaubt, es gebe keine Schwarzen oder 'Crackheads' in Alaska.
    Der Musikmogul hat den republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain stark kritisiert, da er Sarah Palin aus dem weit entfernten Bundesstaat Alaska als seine potentielle Vizepräsidentin ausgewählt hatte. Seiner Meinung nach habe sie keine Ahnung von Amerikas wahren Problemen.
    Diddy ist ein entschiedener Unterstützer von McCains Konkurrenten, dem demokratischen Kandidaten Barack Obama. Für ihn ließ er sogar bereits den eigenen Namen ändern. "Das ist eine Nachricht an John McCain. Mein Name ist Diddy. Sie könnten mich vielleicht unter meinem offiziellen Namen Sean Combs kennen. Aber meine Freunde kennen mich als Diddy, oder auch bekannt als So-Rock Obama“, stichelte er in seinem Blog.
    "Ich musste vorbeikommen, um ihnen zu sagen, dass sie ein verdammter Abhörer sind. Ich weiß nicht mal, auf welchem Planeten sie leben. Bei diesem Job geht es darum, der Führer der freien Welt zu sein. Ich möchte Sie nicht beleidigen. Ich möchte, dass sie 110 werden, aber Dinge passieren. Was würde passieren wenn, Gott bewahre, Sie Präsident würden. Jetzt haben Sie einen Verbündeten aus Alaska? Komm schon, Mann. Ich weiß nicht einmal, ob es in Alaska Schwarze gibt. Komm schon!"
    Dann wendete sich Diddy direkt an Palin: "Sarah, Sie sollten sich erst einmal mit dem ganzen Kabinett auskennen. Sie sind noch nicht bereit, Vize-Präsidentin zu werden. Wie sieht die Wirklichkeit in Alaska aus? Gibt es Crackheads in Alaska? Es gibt keine Schwarzen, keine Verbrechen. Es gibt nicht mal Außenpolitik in Alaska. Sie müssen mit schwarzer Politik vertraut sein. Wir sind die Zukunft."
    Weiter versprach der Rapper, dass er "Millionen" von jungen Leuten ermutigen werde, im November für Obama zu stimmen. "Ich werde mich darauf konzentrieren, all die jungen Menschen, all die Vergessenen aufzurufen, am 4. November in Rekordscharen zur Wahl zu gehen. Das wird nicht das letzte Mal sein, dass Sie meinen Namen hören. Ich werde Millionen an die Urne bringen, um das klarzustellen. Wenn Sie wirklich denken, dass wir Sie diese Wahl mit all Ihren verrückten Entscheidungen gewinnen lassen, dann hören Sie uns ab. Ich rufe alle Jugendlichen, aller Rassen, alle jugendlichen Wähler auf – am 4. November müssen wir unsere Zukunft beschützen, da uns John McCain verdammt noch mal abhören wird."
    Außerdem schlug West noch vor, dass McCain die Frau seines Gegners dazu aufrufen sollte, mit ihm zu kandidieren. "Michelle Obama, sollte Dein Vize werden – das wäre jetzt strategisch. Diese hier respektiert unser Leben nicht. Würdest Du ihr Deine Kinder überlassen? Sie Deine Kinder erziehen lassen? Ernsthaft? Nein", erklärte er und unterstrich. "Du bist mein Mann, du bist ein Kriegsheld – aber mein. Du hörst uns bis zum Letzten ab. Das ist vollkommen unverantwortlich."

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