Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Streit um Vermisstensuche aus Zweitem Weltkrieg

    Streit um Vermisstensuche aus Zweitem Weltkrieg - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion09.05.20↻ 16.11.21

    DRK-Suchdienst, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: DRK-Suchdienst, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Es regt sich politischer Widerstand gegen die Ankündigung des Deutschen Roten Kreuz, 2023 den Suchdienst für Vermisste des Zweiten Weltkriegs einzustellen. Eckhard Pols, CDU-Bundestagsabgeordneter der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der Unionsfraktion im Bundestag, setzt sich für eine Verlängerung ein. Das Bedürfnis, etwas über das Schicksal von verlorenen Angehörigen zu erfahren, sei nicht verschwunden, sagte Pols der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS).

    Es gehe um einen "empfindlichen Punkt". Das Bundesinnenministerium, das die Kosten des Suchdienstes komplett übernimmt, steht einer Verlängerung offenbar nicht abgeneigt gegenüber. Wenn es bei der Anzahl der Suchanfragen keinen deutlichen Rückgang in den vergangenen Jahren gegeben hat, dann soll der Suchdienst bis 2025 arbeiten können, also zwei Jahre länger als derzeit geplant. Vor wenigen Tagen hatte Gerda Hasselfeldt, die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, mitgeteilt, dass der Suchdienst Ende 2023 eingestellt wird. Anfragen sollten bis Ende 2021 gestellt werden. Das hatte in der Unionsfraktion für Verwunderung gesorgt, weil in derselben Woche des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren gedacht wurde. Im Jahr 2019 haben 10.091 Personen Anfragen beim DRK-Suchdienst im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg gestellt. Im Jahr zuvor waren es rund 9.000. "Dieses Interesse wird aber aufgrund der demographischen Entwicklung wieder abflachen", sagte Hasselfeldt. Die meisten Anfragen kommen aus Deutschland, aber es gibt auch welche aus Russland, Österreich, Polen, Norwegen und Australien. Der Suchdienst ist angedockt an das Bundesinnenministerium, der die Arbeit komplett bezahlt. Im vergangenen Jahr waren das 10,6 Millionen Euro.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelEU-Kommission weist Bundesverfassungsgericht zurecht
    Nächster Artikel Joop würdigt Roy Horn: "Aus einer anderen Zeit"
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    EU kritisiert Freiheitseinschränkungen in Hongkong und Macao
    2 min
    Dax dreht ins Plus - Ölpreis sinkt
    2 min
    Bundesnetzagentur macht Vorschlag für Glasfaser-Entgelte
    2 min
    BMW drängt auf höhere Preise für chinesische Autos in Europa
    2 min
    Kassenärzte weisen Merz-Vorstoß zu Privatpatienten zurück
    1 min
    SPD macht nach Clan-Kontakten Druck auf Linken-Abgeordneten Kocak
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken