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    Home»Nachrichten»Studie: Airbnb lässt Wohnungsmieten steigen

    Studie: Airbnb lässt Wohnungsmieten steigen - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion17.02.21↻ 15.11.21
    Anti-Airbnb-Sticker, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Anti-Airbnb-Sticker, über dts Nachrichtenagentur

    Airbnb-Angebote lassen Wohnungsmieten laut einer Studie im direkten Umfeld steigen.

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Eine Erhebung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kommt zu dem Schluss, dass sich zumindest in Berlin durch eine zusätzliche Airbnb-Unterkunft die Angebotsmieten der umliegenden Wohnungen um durchschnittlich 13 Cent je Quadratmeter erhöhen. Dies sei vor allem auf Airbnb-Angebote zurückzuführen, die länger als 180 Tage untervermietet werden, hieß es.

    Große Unterschiede zwischen Stadtbezirke

    Zwischen den Stadtbezirken zeigen sich dabei aber große Unterschiede: Die Mietsteigerungen je zusätzlichem Airbnb-Angebot reichen von monatlich acht Cent je Quadratmeter in Berlin-Mitte bis 46 Cent je Quadratmeter in Berlin-Lichtenberg. Die meisten Airbnb-Unterkünfte werden zwar im Stadtzentrum angeboten, der Airbnb-Effekt auf die Wohnungsmieten sei hier aber etwas geringer als der berlinweite Durchschnitt, so das DIW. Das im Jahr 2014 beschlossene Zweckentfremdungsverbot-Gesetz hatte die Kurzzeitvermietung stark eingegrenzt, woraufhin die Mieten etwas sanken. Je nach Bezirk mache dies bei einer 65 Quadratmeter großen Wohnung eine monatliche Ersparnis von bis zu 38 Euro aus, so das DIW. Im Jahr 2020 wurden in Berlin im Durchschnitt rund 10.000 ganze Wohnungen bei Airbnb angeboten, entsprechend etwa 0,5 Prozent der fast zwei Millionen Wohnungen in Berlin.
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    Das Zweckentfremdungsverbot dürfte also die Wohnungsknappheit und damit den Mietpreisanstieg in der Hauptstadt nicht entscheidend verringern. Zudem könnten Kurzzeitvermietungen auch positive Effekte haben: "Beispielsweise kann der vorhandene Raum effizienter genutzt werden, wenn kurzzeitig leerstehende Wohnungen an Dritte vermietet werden können", so das DIW. Bei einem vollständigen Verbot würden daher klare Verluste entstehen.

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