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    Home»Nachrichten»Studie: BMW macht pro Fahrzeug mehr Verlust als Audi und Mercedes

    Studie: BMW macht pro Fahrzeug mehr Verlust als Audi und Mercedes - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion16.08.20↻ 16.11.21

    BMW-Logo, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: BMW-Logo, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Krisenbilanz der großen Automobilhersteller fällt unterschiedlicher aus, als es auf den ersten Blick scheint. Das zeigen Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) von Ferdinand Dudenhöffer, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Er hat die Gewinne aus dem reinen Autogeschäft (ohne Finanzsparte, Nutzfahrzeuge etc.) jeweils durch die Zahl der verkauften Wagen geteilt.

    Sehr gut stehen demnach Porsche und Tesla da, mit Gewinnen von 9.853 Euro beziehungsweise 2.890 Euro pro Fahrzeug im abgelaufenen Halbjahr. Wobei der Tesla-Wert etwa Zahlen von Audi und BMW in früheren Jahren entspricht. "Hohe Verluste in der Coronakrise sind ein Indikator für den Anpassungsbedarf der jeweiligen Unternehmen. Die Kennziffer Gewinn beziehungsweise Verlust pro Fahrzeug erlaubt dabei, ähnliche Autobauer vergleichbarer zu machen", sagt Dudenhöffer. BMW schneidet in dem Vergleich mit -1.135 Euro pro verkauftem Wagen besonders schlecht ab. "Der Zahlenvergleich zeigt, dass bei BMW in der Coronakrise `verdeckte` Probleme offengelegt wurden", sagt Dudenhöffer. Größere Verluste pro Fahrzeug verzeichnen laut der Berechnungen nur die VW-Töchter Seat (-1.376 Euro) und Bentley (-19.800 Euro). Audi (-559 Euro) und Mercedes-Benz (-599 Euro) sehen in dem Vergleich deutlich besser aus. Ihre Verluste pro Wagen sind nur etwa halb so hoch wie die von BMW - obwohl der Absatz von BMW und Mercedes jeweils gleich stark eingebrochen war, nämlich um 23 Prozent. Um die Werte vergleichbar zu machen, hat Dudenhöffer bei den VW-Zahlen die China-Ergebnisse des Konzerns mit einkalkuliert. Ohne China fallen die operativen Verluste der Marken noch deutlicher aus.

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