Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Studie zu Vornamen zeigt: "Kevin" nur halb so schlimm

    Studie zu Vornamen zeigt: "Kevin" nur halb so schlimm » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion30.10.12

    Berlin - Namen wie Mandy, Peggy oder Kevin haben zu Unrecht ein schlechtes Ansehen. Dies zeigt, wie die "Zeit" berichtet, eine neue Untersuchung der Leipziger Sprachwissenschaftlerin Gabriele Rodriguez. "Unsere Statistiken beweisen, dass es viele Akademiker gibt, die solche stereotypen Vornamen tragen", sagte Rodriguez der Wochenzeitung.Die Wissenschaftlerin hat die Namen eines Großteils der früheren Studenten der Universität Leipzig ausgewertet. Darunter seien allein 380 Peggys, 217 Ronnys und 379 Mandys gewesen. Anlass für die Forschung der Leipziger Sprachwissenschaftlerin waren mehrere Studien, die in den vergangenen Jahren für Aufmerksamkeit gesorgt hatten. Diese ergaben etwa, dass Grundschullehrer Kindern namens Kevin oder Mandy weniger Leistung zutrauen als anderen. Kevin sei kein Name, sondern eine Diagnose, hatte etwa eine Grundschullehrerin geschrieben. "Sozialschichten-Arroganz" sei der Grund für diese Vorurteile, sagte die Oldenburger Erziehungswissenschaftlerin Astrid Kaiser, die Studien zu dem Phänomen betreut hat, der "Zeit". Englische Namen seien ein Trend der Mittelschicht gewesen - vor allem im Osten, in Teilen auch in Westdeutschland. "Dann begannen Menschen aus den unteren Schichten, diese Namen zu imitieren", so Kaiser. Im öffentlichen Bewusstsein hätten sich das Ost- und das Unterschichten-Phänomen schließlich vermengt. Dass zahlreiche Kinder gerade in den neuen Ländern Mandy oder beispielsweise Peggy genannt worden seien, habe auch politische Gründe: "Eltern suchen nach Namen, die aus dem Land ihrer Träume kommen", erklärte die Oldenburger Forscherin. Viele Ostdeutsche hätten sich vor dem Mauerfall 1989 nach dem Westen gesehnt, vor allem den USA, und entsprechend ihre Kinder häufiger Robby oder Sandy genannt. Westdeutsche dagegen hätten in den sechziger Jahren verstärkt begonnen, Skandinavien zu verehren, so Kaiser, ihre Kinder hießen heute etwa Jan oder Sören. [dts Nachrichtenagentur]

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelBundesamt: Deutschland nicht genug auf Groß-Evakuierungen vorbereitet
    Nächster Artikel Ex-ZDF-Chefredakteur: Merkel soll Aufseher aus Sendern zurückziehen
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Dax weiter im Minus - Hochtief-Aktien gefragt
    2 min
    Bundesregierung verabschiedet Maßnahmenpaket zum Bürokratieabbau
    2 min
    Frei kritisiert Singen von DDR-Hymne auf AfD-Veranstaltung
    1 min
    Digitalminister will praxistaugliche Umsetzung von Attestpflicht
    1 min
    Ex-Verfassungsrichter hält Prüfung von AfD-Teilverbot für möglich
    2 min
    Wildberger will Lkw-Fahrverbote an regionalen Feiertagen abschaffen
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    Netzwerk: naanoo | Medizin+ | Localpedia | Promis+ | Gameblog

    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken