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    Home»Nachrichten»Tiergarten-Mord: Sensburg sieht "Renaissance der gezielten Tötungen"

    Tiergarten-Mord: Sensburg sieht "Renaissance der gezielten Tötungen" - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion10.12.19↻ 10.07.22

    Kleiner Tiergarten, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Kleiner Tiergarten, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der CDU-Innenpolitiker Patrick Sensburg hat sich bestürzt über die Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin im Fall des im Berliner Tiergarten ermordeten Georgiers gezeigt. "In Russland scheint nicht erst seit diesem Mord oder dem Fall Skripal eine Renaissance der gezielten Tötungen zu beginnen, die an den Kalten Krieg erinnert", sagte Sensburg den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Es würden durch russische Geheimdienste "anscheinend nicht nur unliebsame Personen umgebracht, es werden auch politische Zeichen gesetzt: Wer gegen das russische Regime vorgeht, verliert im Zweifel sein Leben. Das sind Morde als Warnungen", so der CDU-Politiker weiter.

    Es sei "nicht akzeptabel", dass Russland sich "in keiner Weise an der Aufklärung" des Mordes an dem Georgier beteiligt und die deutschen Ermittlungsbehörden "nicht unterstützt", so das Mitglied im Bundestagsgremium zur Kontrolle der Geheimdienste. Wenn es sich "doch tatsächlich um einen staatlichen Auftragsmord" handele, sei "dies natürlich erklärlich", sagte Sensburg. Leider führe die Spur im Falle des ermordeten Georgiers eindeutig nach Russland. Putin hatte beim Ukraine-Gipfel in Paris gesagt: "In Berlin wurde ein Krieger getötet, der in Russland gesucht wurde, ein blutrünstiger und brutaler Mensch." Der Georgier soll in der russischen Teilrepublik Tschetschenien auf Seite der Separatisten gegen Russland gekämpft haben. Er war am 23. August im Berliner Tiergarten erschossen worden. Putin kritisierte Deutschland dafür, den Mann nicht ausgeliefert zu haben.

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