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    Home»Nachrichten»Verbraucherschützer fordern mehr Schnittstellen zwischen Messengern

    Verbraucherschützer fordern mehr Schnittstellen zwischen Messengern - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion06.10.21↻ 24.11.21
    Smartphone-Nutzerinnen, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Smartphone-Nutzerinnen, über dts Nachrichtenagentur

    Nach dem stundenlangen Ausfall der Facebook-Dienste am Montag fordern Verbraucherschützer bessere Alternativen für Nutzer.

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - "Tech-Giganten wie Google, Apple oder Amazon kontrollieren aus ihrer starken Marktposition heraus den Zugang zu Handelsplätzen und digitalen Ökosystemen", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). Sie könnten ihre eigene Marktstellung stärken, indem sie "ihre Konkurrenz behindern" und die Wahlfreiheit der Verbraucher einschränkten.

    Abhängigkeit von einzelnen Diensten

    Verbraucher und Wettbewerber seien zu oft von den Diensten der Tech-Riesen abhängig. Um diese Abhängigkeit zu reduzieren, forderte Müller eine Schnittstellen-Pflicht für Messenger-Dienste, sodass auch unterschiedlichen Systeme zusammenarbeiten. Interoperabilität ermögliche Nutzern datensparsamer Messenger mit den Nutzern anderer Messenger zu kommunizieren, ohne zwangsläufig wechseln zu müssen, so Müller. Das erleichtere Verbrauchern den Wechsel zu datenschutzfreundlicheren Diensten und rege den Wettbewerb unter Messengern an.

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    Derzeit werde der Wettbewerb geschwächt, da die Tech-Konzerne eigene Produkte und Dienste bevorzugen würden. Große Hoffnungen legt Müller in den eine Gesetzesinitiative der Europäischen Union: den Digital Markets Act. Mit dem Gesetzesvorhaben müsse den Konzernen eine Bevorzugung der eigenen Produkte unterbunden werden. Echte Wahlfreiheit zwischen Produkten hätten Nutzer, wenn Plattformen sie nicht mehr daran hindern dürften, vorinstallierte Apps zu löschen oder alternative App Stores zu nutzen, sagte Müller.

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