Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Wegner räumt Abfluss sensibler Daten bei Hackerangriff ein

    Wegner räumt Abfluss sensibler Daten bei Hackerangriff ein - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion05.09.26
    Kai Wegner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Kai Wegner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach dem Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung hat Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) eingeräumt, dass nach aktuellem Stand offenbar auch sensible Daten betroffen sind. Während der Senat zunächst erklärt hatte, es gebe keine Hinweise auf den Abfluss sensibler Informationen, sei "der Erkenntnisstand heute ein anderer", sagte Wegner der "Bild".

    Berlin sei "Opfer einer schweren Straftat geworden", so der CDU-Politiker. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Angriffs seien Bundesbehörden eingeschaltet worden: "Wir haben unmittelbar die Sicherheitsorgane des Bundes mit eingeschaltet, BKA, BSI und viele mehr". Derzeit würden das Landeskriminalamt und die Sicherheitsbehörden des Bundes die veröffentlichten beziehungsweise entwendeten Daten auswerten.

    Welche Informationen genau abgeflossen sind, konnte Wegner noch nicht sagen: "Da sind wir in der Prüfung, gemeinsam mit dem LKA und mit den Sicherheitsorganen des Bundes." Ziel sei es nun, mögliche Betroffene schnell zu identifizieren und zu informieren. "Wir versuchen, die Betroffenen schnellstmöglich zu erreichen", so der Regierungschef.

    Eine Zahlung des von den Tätern geforderten Lösegelds in Höhe von 2 Millionen Euro sei für ihn nie infrage gekommen. "Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass ich einen Staat nicht erpressen lassen darf. Das geht gar nicht", so Wegner. Niemand könne garantieren, dass die Daten nach einer Zahlung tatsächlich gelöscht worden wären: "Wer sagt denn, wenn wir es gezahlt hätten, dass die Daten nicht längst schon woanders sind?"

    Nach Angaben Wegners wurden die betroffenen Senatsverwaltungen unmittelbar nach Entdeckung des Angriffs vom Netz getrennt. "In dem Moment, als wir festgestellt haben, dass es um einen Hackerangriff geht, haben wir die zwei Senatsverwaltungen, die betroffen waren, isoliert", erklärte er. Nach derzeitigem Kenntnisstand hätten die Täter anschließend keine weiteren Daten herunterladen können. Wegner verwies darauf, dass staatliche Netzwerke täglich Ziel von Cyberangriffen seien: "Wir haben tagtäglich Hackerangriffe auf unser Netz, nicht nur in Berlin, in ganz Deutschland." Die allermeisten Attacken würden abgewehrt. "Dieser ist leider durch", so Wegner.

    Wie hoch der entstandene Schaden ist und ob der Vorfall schwerwiegender als der Berliner Stromausfall vom Januar 2026 ist, wollte Wegner noch nicht beurteilen. "Kann ich Ihnen heute noch nicht sagen", erklärte Wegner. Zunächst müsse geklärt werden, "welche Daten konkret abgeflossen sind, wer betroffen ist und welche Daten es sind".

    Nach der Veröffentlichung der Verwaltungsdaten im Darknet hat die Bundesregierung eine intensive Prüfung der eigenen Datensysteme durchgeführt. Ein Regierungssprecher sagte "Bild": "Die Bundesregierung verfolgt die Informationen und Ermittlungen zum Datenabfluss genau. Momentan werten die zuständigen Sicherheitsbehörden von Bund und Land die Informationen aus. Zwischen den beteiligten Behörden werden die Informationen kontinuierlich abgeglichen, auch über das Nationale Cyberabwehrzentrum. Nach der Analyse potentieller Sicherheitsrisiken werden entsprechende Maßnahmen zur Wahrung der militärischen Sicherheit eingeleitet. Datensysteme des Bundes sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht betroffen."

    Hintergrund ist der jüngste Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz, bei dem die Hackergruppe "Rhysida" rund 1,4 Millionen Dateien unverschlüsselt veröffentlichte, nachdem das Land Berlin Lösegeldzahlungen verweigert hatte. Da sich unter den Daten auch sensible Infrastrukturpläne befinden, koordinieren die Behörden nun die Abwehrmaßnahmen.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelHeinz-Erhardt-Nachlass zieht ins Haus der Geschichte
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Heinz-Erhardt-Nachlass zieht ins Haus der Geschichte
    2 min
    Fran Lebowitz: USA sind seit 9/11 ein anderes Land
    2 min
    Knaus fordert AfD-Verbotsverfahren
    2 min
    Schauspieler Michael Mendl gestorben
    1 min
    Altersteilzeit in Autoländern am stärksten genutzt
    2 min
    AWO-Chef wirft Regierung Gefährdung des sozialen Friedens vor
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken