Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Wehrbeauftragter beklagt zunehmenden Sexismus in der Bundeswehr

    Wehrbeauftragter beklagt zunehmenden Sexismus in der Bundeswehr - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion09.09.26
    Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Henning Otte (CDU), beklagt einen zunehmenden Sexismus in der Bundeswehr. "Das Amt des Wehrbeauftragten verzeichnet eine steigende Zahl von Meldungen und Eingaben zu Verstößen gegen die sexuelle Selbstbestimmung", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Diese Entwicklung erfordere es, dass das Ministerium und die Kommandos dem konsequent begegnen müssten. Es dürfe "mit geeigneten Maßnahmen nicht abgewartet werden, bis die von meiner Vorgängerin initiierte Dunkelfeldstudie die realen Zahlen ans Licht bringt".

    Otte betonte, sexualisiertes Fehlverhalten stehe "im klaren Widerspruch" zu den "grundlegenden Werten der Inneren Führung" und müsse "konsequent" geahndet werden. Jeder einzelne Fall sei einer zu viel. Die Bundeswehr verfüge über "klare Regeln und Instrumente" der Dienstaufsicht. Entscheidend sei, dass diese Regeln im Alltag gelebt und durchgesetzt würden.

    Am Montag hatte Generalinspekteur Carsten Breuer die Soldaten in einem Tagesbefehl ermahnt, aus dem das RND berichtet. "Respektloses und verletzendes Verhalten hat in unserer Truppe nichts verloren", heißt es darin. Deshalb beobachte er den Umfang der Meldungen zu sexualisiertem Fehlverhalten mit großer Sorge.

    Breuer schreibt weiter, das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr arbeite derzeit eine Dunkelfeldstudie aus. Die ersten Ergebnisse erwarte man noch in diesem Jahr. Dem Ergebnis wolle er nicht vorgreifen. Nur so viel: Die Zahl der gemeldeten Fälle sei zu hoch. Es müssten nicht allein die Urheber mit Konsequenzen rechnen. Auch ein "bewusstes Wegschauen oder stillschweigendes Tolerieren" müsse Folgen haben.

    Die Zahl der gemeldeten Fälle von Sexismus steigt seit Jahren. 2025 wurden 430 registriert, 2026 wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet. So hat bereits die vorherige Wehrbeauftragte Eva Högl (SPD) eine Dunkelfeldstudie gefordert. Nach dem schweren Skandal um sexuelle Übergriffe, Rechtsextremismus und Drogenmissbrauch am Standort Zweibrücken in Rheinland-Pfalz gewann das Thema neue Brisanz. Dort ging die Bundeswehr bis zuletzt von 59 Beschuldigten aus. Von 21 beantragten Entlassungsverfahren seien mittlerweile 16 vollzogen worden, verlautete es im Frühjahr.

    Um genauere Erkenntnisse über das Ausmaß verbaler und physischer Übergriffe zu bekommen, werden im Zuge der Dunkelfeldstudie 50.000 Angehörige der Streitkräfte befragt, darunter alle rund 22.000 Soldatinnen. Ergebnisse sollen bis Weihnachten veröffentlicht werden.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelSPD fordert Entlastungen für pflegende Angehörige
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    SPD fordert Entlastungen für pflegende Angehörige
    1 min
    E-Rezept-Ausfall: Apotheker fordern mehr Stabilität
    1 min
    Grünen-Chefin fordert grundlegende Bildungsreform
    1 min
    VdK wirft Bundesregierung Versagen bei Bildungsgerechtigkeit vor
    1 min
    Städtetag fordert 30 Milliarden Euro Soforthilfe vom Bund
    1 min
    Union warnt vor Kurswechsel bei Reformen
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken