Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Werbemarkt schrumpft 2020 voraussichtlich um sechs Prozent

    Werbemarkt schrumpft 2020 voraussichtlich um sechs Prozent - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion15.10.20↻ 18.11.21
    Werbeprospekte, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Werbeprospekte, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Werbebranche wird im Jahr 2020 laut einer Schätzung Einbußen von sechs Prozent verkraften müssen. Das geht aus einer neuen Prognose des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) hervor, über welche die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet. Der Markt schrumpft der Prognose zufolge wegen der Coronakrise von 48 auf 45 Milliarden Euro.

    Voraussetzung dafür sei, dass es keinen weiteren Lockdown im letzten Quartal gebe. "Das wäre eine Katastrophe", sagte ZAW-Hauptgeschäftsführer Bernd Nauen. Besondere Hoffnung setzt der Verband jetzt auf die kommenden Monate. "Das Weihnachtsgeschäft ist so wichtig wie noch nie", so Nauen. "Die Indikatoren sind da: Das Weihnachtsgeschäft kann ganz gut laufen. Es gibt eine Investitionsbereitschaft der Verbraucher." Noch im Juni war der ZAW von Einbußen von zehn bis 20 Prozent ausgegangen. Dass die Prognose nun nach oben korrigiert worden ist, ist auf die Onlinewerbung zurückzuführen, und dort vor allem auf die großen US-Digitalkonzerne - vor allem Amazon, Google und Facebook. Nach Angaben Nauens machen diese drei Konzerne etwa 70 Prozent der Digitalwerbung unter sich aus, also knapp ein Drittel des gesamten deutschen Werbemarktes. Die Branche macht sich deshalb zunehmend Sorgen um den Wettbewerb. "In Europa wächst das Verständnis dafür, dass in diesem Marktbereich etwas ganz unrund ist", sagte Nauen. Seine Forderung: "Wir brauchen eine Regulierung, die den Wettbewerb wieder eröffnet." In Richtung der deutschen Politik sagte er: Die Unternehmen erwarteten, dass in der Rezession keine neuen Auflagen und Bürokratie eingeführt würden. Die Realität sehe anders aus: "Die Liste der geplanten Einschränkungen, die in das Rad der Marktkommunikation greifen würden, ist aber paradoxerweise länger denn je." Für die anderen Werbeträger ergibt sich laut OMG-Geschäftsführer Klaus Peter Schulz eine gemischte Lage: "Das Kino hat eine schwere Situation: Der Markt dürfte um 50 Prozent sinken". Die Außenwerbung verliere im Gesamtjahr etwa zehn, Publikumszeitschriften acht Prozent. Das sei deutlich weniger dramatisch als im Mai vorhergesagt, als die Schätzung bei Einbußen von einem Fünftel gelegen habe. Optimistischer ist Schulz für Zeitungen und das Radio: "Die Tageszeitungen hatten in einzelnen Monaten im Sommer sogar ein Plus gegenüber dem Vorjahr. Im Gesamtjahr dürfte es ein einstelliges Plus verzeichnen." Für das Radio erwartet er eine Stagnation.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelJU-Chef: Junge Generation ist dreifacher Verlierer der Coronakrise
    Nächster Artikel Linksfraktionschef: Merkel verunsichert Bevölkerung
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Anteil reiner Elektroautos an EU-Neuzulassungen legt deutlich zu
    2 min
    Öffentliches Finanzvermögen steigt deutlich
    2 min
    Fast jede zweite Notaufnahme ist überlastet
    2 min
    Glücksspielbehörde will mehr Befugnisse gegen illegale Anbieter
    2 min
    Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts stirbt nach Unfall auf Oktoberfest
    1 min
    Linken-Wahlsieg: CSU für rasches Verbot von Immobilien-Enteignungen
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken