Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Wirtschaftsministerium erklärt angeforderte Gasmenge nicht

    Wirtschaftsministerium erklärt angeforderte Gasmenge nicht - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion10.10.26
    Gasspeicher (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Gasspeicher (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die von ihr angeordnete zusätzliche Gasspeicherung nicht begründen. "Die Entscheidung ist das Ergebnis einer Abwägung zwischen der Sicherstellung der Versorgungssicherheit und einer etwaigen Marktverzerrung", schreibt Reiches Staatssekretär Frank Wetzel in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage des Grünen-Energiepolitikers Michael Kellner, über die der Nachrichtensender ntv berichtet. Die von Kellner angefragte Erklärung für die angeordnete Menge von 8 Terrawattstunden Gas liefert Wetzel in seinem Schreiben nicht.

    "Frau Reiche würfelt anscheinend", sagte Kellner, der während der Ampelkoalition selbst Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium war. Das Ministerium könne "nicht begründen, warum es genau 8 Terrawattstunden einkauft." Wetzel schreibt zur Einordnung der Menge: "Bei den 8 Terrawattstunden handelt es sich um einen begrenzten Eingriff in den Markt."

    Reiche hatte lange Zeit einen staatlichen Eingriff grundsätzlich abgelehnt, weil sie Preissprünge befürchtete, sollte das staatliche Ankaufinteresse einmal öffentlich hinterlegt sein. Nach Angaben der Bundesnetzagentur sind die Gasspeicher derzeit zu 59,4 Prozent befüllt. "Sie sind deutlich niedriger als in den Vergleichszeiträumen vergangener Jahre", schreibt die Behörde, die dem Wirtschaftsministerium unterstellt ist. Eine akute Gefahr der Winterversorgung sieht die Agentur demnach nicht, weil die Gasimporte "stabil" seien.

    Umso mehr stellt sich die Frage, was Reiche nach einer schon den ganzen Sommer über währenden Debatte zu dieser Anordnung in der genannten Höhe bewogen hat. Schließlich entsprächen die zusätzlichen 8 Terrawattstunden gerade einmal 3 Prozent der Gesamtfüllmenge, so Grünen-Experte Kellner. "Die Menge reicht jedenfalls nicht aus, um die Speicherziele zum 1. November zu erreichen." Gesetzliche Vorgaben sehen zu diesem Stichtag einen deutschlandweiten Füllstand von rund 70 Prozent vor.

    Umstritten ist, ob ein früheres Eingreifen günstiger gewesen wäre. "Das Zögern der Ministerin kostet viel Geld. Hätte das Ministerium schon im Sommer gehandelt, dann wäre es um über 150 Millionen Euro billiger geworden", so Kellner. "Dass Frau Reiche mit Erneuerbaren nichts anfangen kann, hat sie genügend unter Beweis gestellt, aber selbst Gaseinkauf klappt nicht." Eine Sprecherin des Ministeriums widersprach auf Anfrage von ntv: "Der Verlauf der Kampfhandlungen ist nicht vorhersehbar. Das gilt auch für die Preisverläufe."

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger Artikel1. Bundesliga: Union feiert ersten Sieg - FCA und Bayern mit Remis
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    1. Bundesliga: Union feiert ersten Sieg - FCA und Bayern mit Remis
    2 min
    SPD-Landeschefs drängen auf Ausschluss von Schröder
    2 min
    Mecklenburg-Vorpommern: Grüne für Verhandlungen mit SPD und Linken
    1 min
    Merz zu Finanzvorschlag aus Irland: "Von Einigung weit entfernt"
    1 min
    2. Bundesliga: Magdeburg gewinnt gegen Hannover
    2 min
    "Ragebait" zum Jugendwort des Jahres 2026 gekürt
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken