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    Home»Nachrichten»Flüchtlinge»Wüst für Aufnahmestopp für Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan

    Wüst für Aufnahmestopp für Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan - Flüchtlinge

    Nach der Messerattacke in Solingen stellt sich NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hinter die Forderung von CDU-Chef Friedrich Merz, die Aufnahme von Flüchtlingen aus Afghanistan und Syrien in Deutschland zu stoppen.
    News RedaktionNews Redaktion25.08.24↻ 27.08.24
    Hendrik Wüst (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Hendrik Wüst (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Forderung nach neuer Lage-Einschätzung

    "Wir haben hier vom höchsten Verwaltungsgericht des Landes ein aktuelles Urteil, das sagt, dass der subsidiäre Schutz für Menschen aus Syrien [...] gar nicht mehr in diesem Umfang gerechtfertigt sei", sagte Wüst am Sonntag dem "Heute-Journal" im ZDF. "Wir brauchen eine neue Lage-Einschätzung des Außenministeriums, um besser abschieben zu können. Und wenn es ein Land ist, in das man abschieben kann, dann stellt sich die Frage, warum sollen dann immer noch viele, viele Menschen kommen?"

    Aufklärung der Behördenentscheidung gefordert

    Der NRW-Ministerpräsident hat noch keine Erklärungen, wieso die zuständigen Behörden den Tatverdächtigen nicht nach Bulgarien abgeschoben haben. Das müsse aufgeklärt werden, so Wüst. "Wir können diese Fragen von Flucht und Migration und die Frage des Islamismus und der weltweiten Herausforderungen freier Gesellschaften am Ende nicht in unseren Kreisausländerbehörden wegverwalten", sagte Wüst. Das müsse "politisch in Berlin geklärt werden".

    Aufruf zur "richtigen Debatte"

    Außerdem mahnte er an, nun die "richtige Debatte" zu führen. Es seien "Islamisten, die unsere freien Gesellschaften attackieren", so der NRW-Ministerpräsident und es liege "an den Kräften der politischen Mitte, eine Antwort zu geben": "Und die richtige Debatte ist sicherlich nicht über die Frage, wie groß ein Messer sein darf, das man in Deutschland mit sich herumträgt. Man sollte überhaupt kein Messer mit sich herumtragen", sagte Wüst

    DTS Nachrichtenagentur

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